1951

Olbernhauer Reiterlein, Pfefferkuchenfrau und Nußknacker

Im Dezember 1951 wurden die drei Symbolfiguren "OLBERNHAUER REITERLEIN, PFEFFERKUCHENFRAU UND NUSSKNACKER" zum ersten Mal auf dem Olbernhauer Marktplatz aufgestellt.
1952

50 Jahre Stadtrecht

Im Zeitraum 19. bis 27. Januar 1952 feierte Olbernhau mit einer Festwoche das 50jährige Jubiläum der Stadtgründung. Das Motto dieser Festwoche war: "Wir schaffen den 5-Jahr-Plan". Die Kultur- und Festwoche war verbunden mit einer Industrie-Ausstellung, die Zeitraum vom 19. bis 31. Januar in Weinholds Möbelsälen in der Goethestraße 7 stattfand. Weitere Höhepunkte der Festwoche waren:
1952Margarete Lichtenberger

Kunstmalerin Margarete Lichtenberger

22.07.1879 in Leipzig geboren, nach dem Tod des Vaters (Musikwarenhändler) Umzug nach Olbernhau ca. 1902 Umzug nach England und Kunststudium                   nach 1918 längerer Aufenthalt in England, soll ein Geschäft in London betrieben haben ab 1929 wohnhaft in Olbernhau, Grünthaler Straße 36 1930 – 1935 Beschäftigung in der Fa. Otto Brose als Malerin
1955Dr. med. Hartmut Erler

Dr. med. Hartmut Erler

1955 begann Dr. med. Hartmut Erler seine Tätigkeit als ärztlicher Direktor und Chefarzt der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses Olbernhau. Er war beim Aufbau eines staatlichen Gesundheitswesens in Olbernhau sehr aktiv: 
1957

Heimatdichter Karl Schreiter

Am 25. Januar 1957 starb der Heimatdichter KARL SCHREITER im Alter von 57 Jahren in Olbernhau. KARL SCHREITER wurde 28. August 1899 in Schlettau geboren. Nach 1918 gründete er zahlreiche Laienspielgruppen in Schlettau. Es wurden Theaterstücke in erzgebirgischer Mundart aufgeführt. 1921 begann das eigene Schaffen von KARL SCHREITER. Es entstanden Gedichte, Prologe, Kurzgeschichten, Erzählungen und Laienspiele.
1957

Geschichte des Olbernhauer Museums

Nach dem 2. Weltkrieg wurde für den Bau eines Heimatmuseums ein total verfallener Gebäudeteil des ehemaligen Rittergutes ausgewählt. Unermüdlich und unentgeltlich arbeiteten die Natur- und Heimatfreunde, die Schnitzer und Klöpplerinnen nach Feierabend, so dass am 13. Juli 1957 das "Haus der Heimat" als Museum, wenn auch zunächst in bescheidener Form, eröffnet werden konnte.
1959Die Pyramide im Olbernhauer Museum

Die Pyramide im Olbernhauer Museum

Im Volkskunstsaal, dem Herzen des Olbernhauer Museums steht die 3,20 m hohe Pyramide mit ihren geschnitzten Figuren. Sie wurde in den Jahren 1958 und 1959 von den Schnitzern des Kulturbundes Olbernhau speziell für das Museum in 1.155 Stunden errichtet. Insgesamt waren am Bau der Pyramide 23 Personen beteiligt. Die Fachgruppe Schnitzen und Basteln der Arb.-Gem. Natur- und Heimatfreunde im Kulturbund Olbernhau übergibt die in Kollektivarbeit hergestellte große Pyramide den Natur- und Heimatfreunden zur Ausstellung in der Heimatschau Olbernhau.
1960

700-Jahre Feier 1960

Im Zeitraum vom 25. Juni bis 3. Juli 1960 findet unter dem Motto "700 Jahre Olbernhau" ein großes Heimatfest statt. Es war das erste große Fest seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Höhepunkt war der Festumzug am Sonntag, den 3. Juli 1960. In sechs Abschnitten und 35 Bildern wurde die Geschichte von der Gründung des Ortes bis zur Gegenwart gezeigt.
1961

1961 bis 1970

12.8.1961                              Im Erdgeschoss des ehemaligen Hotel "Klix" an der Bahnhofstraße 23 wird der erste Veteranenklub des Kreises Marienberg eröffnet. 20.5.1962                             Der Kunstmaler MAX KRAUSE-KIEDERLING stirbt in Olbernhau.
1961

Klub der Volkssolidarität - Bahnhofstraße 23

Ende der 1950-er Jahre wurde die gastronomische Einrichtung "Hotel Klix" geschlossen. Nach umfangreichen Umbauarbeiten wurde am 12.8.1961 der "Klub der Volkssolidarität" eröffnet. Er war der erste Veteranenklub dieser Art im Kreis Marienberg. Die erste Leiterin dieser Einrichtung war Frau ERNA GOTTSCHALK. 1991 ging diese Einrichtung in die Trägerschaft der Stadt Olbernhau über und wurde in "Seniorenklub Anton Günther" umbenannt. 2010 wurde die Einrichtung geschlossen. 2014 wurde das Gebäude abgerissen.
1962Kunstmaler Max Krause-Kiederling

Kunstmaler Max Krause-Kiederling

Am 20. Mai 1962 verstarb der Kunstmaler MAX KRAUSE-KIEDERLING in Olbernhau. MAX KRAUSE wurde 1892 in Graudenz/ Westpreussen geboren. 1905 übersiedelte die Familie nach Berlin. 1909 bis 1913 absolvierte er ein Studium an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums und an der Kunstgewerbeschule Charlottenburg. 1913 bis 1914 untenahm er eine Studienwanderung durch Deutschland. 1914 bis 1918 war er Soldat im Weltkrieg.
1963

Bürgermeister Herbert Müller

Im Zeitraum von 1963 bis 1969 war HERBERT MÜLLER als Bürgermeister der Stadt Olbernhau tätig. HERBERT MÜLLER wurde 26. Dezember 1919 in Bockwa, Kreis Zwickau geboren.
1963Täve Schur in Olbernhau - 1963 (Foto: Christian Schöphs)

Festwoche „100 Jahre Sport in Olbernhau“

Historischer Sportrückblick Nicht nur zum 20-jährigen Olbernhauer Radtour-Jubiläum 2013 weilte „Täve“ Schur in Olbernhau, sondern bereits 1963, anlässlich der Festwoche „100 Jahre Sport in Olbernhau“ fuhr er in einem Rundstreckenrennen durch die Innere Grünthaler Straße, Bahnhofstraße, Thomas-Mann-Straße, Rudolf-Breitscheid-Straße mit und gewann vor Uwe Ampler.
1965

Rundfunksendung "Alte Liebe rostet nicht"

Die 7. Folge der Rundfunksendung "Alte Liebe rostet nicht" von Radio DDR wird am 26. Dezember 1965, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, aus dem Olbernhauer TIVOLI übertragen. Mitwirkende waren unter anderem: Die Moderatoren Günter Hansel und Manfred Uhlig, das Große Rundfunkorchester Leipzig, die Scherbelberger Musikanten, der Kinderchor von Radio DDR, die Sängerin Marta Rafael. Der Kellner Klaus Kittner vom Interhotel "Chemnitzer Hof" in Karl-Marx-Stadt zeigte die Zubereitung einer Feuerzangenbowle.
1967

Spielzeuggestalter Bernd Scheithauer

Von 1967 - 1989 hatte der Spielzeuggestalter Bernd Scheithauer die führende Mitarbeit an VERO CONSTRUC inne.
1969

Bürgermeister Gottfried Schneider

Am 1. April 1969 tritt GOTTFRIED SCHNEIDER sein Amt als Bürgermeister der Stadt Olbernhau an. Am 4. Januar 1926 wurde GOTTFRIED SCHNEIDER in Niederneuschönberg geboren. 1932 bis 1940 Besuch der Volksschule in Niederneuschönberg. 1940 bis 1942 Handelsschule Olbernhau. 1942 bis 1943 Ausbildung zum Kanzleiangestellten in der Gemeindeverwaltung Niederneuschönberg. 1943 bis 1945 Arbeitsdienst und Wehrmacht (Kriegsmarine)
1971

1971 bis 1980

1971                       Olbernhau hat 13.808 Einwohner 1971                       Weihe einer Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus im Rittergutsgarten. Der Gedenkstein befand sich vorher auf dem Marktplatz.
1971

Hotel Stadt Olbernhau - Markt 1

Am 10. Dezember 1971 wurde das Hotel "STADT OLBERNHAU" eröffnet. Das ehemalige Hotel "GERICHTSSCHÄNKE" wurde im Zeitraum 1969 bis 1971 völlig umgebaut. Die Gerichtsschänke gehörte bis 1933 zum Rittergut. Im Zeitraum 1882 / 1883 wurde ein zweites Obergeschoss errichtet. 1888 bis 1900 wurde das Gebäude umfangreich renoviert und zum "ersten Haus am Platze" ernannt. 1913 wurde ein Saal angebaut.  1933 kaufte die Stadt Olbernhau das Rittergut und die "Gerichtsschänke" wurde Eigentum des Olbernhauer Kaufmanns BERNHARD EISOLD.
1974

Mundartsprecher Erwin Günther

Am 2. Januar 1974 verstarb der bekannte erzgebirgische Mundartsprecher ERWIN GÜNTHER in Olbernhau. ERWIN GÜNTHER wurde am 22. März 1909 als Sohn von ANTON GÜNTHER in Gottesgab (Bozi Dar) geboren. Er besuchte die Grundschule in Gottesgab und begann anschließend ein 4-jähriges Lehrerstudium in Prag. Von 1928 bis 1942 war er als Lehrer in Brandau und Gabrielahütten tätig. Dann wurde er zur Wehrmacht eingezogen und geriet an der Westfront in Gefangenschaft.
1975

Gaststätte "Freundschaft" - Markt 15

In den 1970iger Jahren wurden in DDR "Nationalitäten-Gaststätten" befreundeter Länder eingerichtet. In Olbernhau wurde die ehemalige Gaststätte "Brückner" umgebaut. 1975 wurde in diesem Haus die polnische Nationalitäten-Gaststätte "Freundschaft" eröffnet. In der ersten Zeit nach der Eröffnung wurde auch polnische Küche angeboten. Die Gaststätte bestand bis 1990  
1975

Kita "Schwalbennest" - Lindenstraße 7

Am 17. März 1975 wird der Kindergarten mit 150 Plätzen eröffnet. Seit dem 1. August 1997 sind in dem Haus ein Kindergarten mit 60 Plätzen und ein Schulhort mit 90 Plätzen untergebracht. Den Namen "Schwalbennest" trägt die Einrichtung seit Juni 2001.  
1976Kurt Balzer

Kunstmaler Kurt Balzer

1890 in Dresden geboren, Vater Steuereinnehmer, künstlerisch veranlagt, wohnhaft in Gommern (Dohna), zwei Geschwister um 1910 Studium in Dresden 1919 Heirat der Elsbeth Hedwig verw. Kühnel, geb. Nötzel aus Niederneuschönberg (Olbernhau) 1920 Geburt des Sohnes in Niederneuschönberg Kunstmaler (Portäits, Landschaften, Stilleben, Bemalung von Holztellern) 1945 – 50 Haft in Bautzen 1969 Tod der Ehefrau 1972 Gemälde Bundeskanzler Willy Brandt 1976 Tod von Kurt Balzer in Olbernhau
1980Kopfstation im Gewerbegebiet

40 Jahre Fernsehgemeinschaft Olbernhau

Antennengemeinschaft Olbernhau - gegründet am 28.10.1980 In der heutigen Zeit ist es selbstverständlich, dass man Informationen zu jeder Zeit und überall per PC, Laptop oder Handy zur Verfügung hat. Das Fernsehen mit seinen vielen Programmen kann man vielerorts in guter HD-Qualität empfangen. Das war nicht immer so!
1981

1981 bis 1990

1981                          Gründung des volkseigenen Kombinates "Erzgebirgische Volkskunst" (EVK) 1981                          Gründung des VEB "Olbernhauer Maschinenfabrik" 1982                          Beginn mit der Erschließung und Bebauung des Wohngebietes am Hainberg.