1900

Neue Schule - Albertstraße 23

1899 begann die Errichtung des rechten Teils des Gebäudes. Die Bauarbeiten wurden von Baumeister CARL WINKLER geleitet. Am 1. April 1900 wurde der erste Teil der Schule eingeweiht. 1908 begannen die Arbeiten am Erweiterungsbau. Im 2.  Halbjahr 1909 wurde das Gebäude in der heutigen Form übergeben. 1939 wurde die "Deutsche Oberschule für Jungen" gegründet. Es wurden aber auch Mädchen aufgenommen.  Diese Einrichtung gilt als Vorgänger des heutigen Gymnasiums.
1902Die Altdeutsche Bierstube – Markt 1

Die Altdeutsche Bierstube – Markt 1

Die „Altdeutsche“ war eine sehr bekannte und traditionsreiche Gaststätte in unserer Stadt.
1904

Der Schlachthof - Schlachthofstraße 10

Am 29.Februar 1904 wird nach einer Bauzeit von 15 Monaten der städtische Schlachthof seiner Bestimmung übergeben. Als Direktor wird der Tierarzt OTTO NAUMANN eingesetzt und als Hallenmeister arbeitet KARL MOCKER. Die Kosten für den Neubau des modernen Schlachtbetriebes betrugen 284.760 Mark. Zur Vergrößerung des Bauplatzes für den Schlachthofes wurden am 7. Februar 1902 zusätzlich zwei Grundstücke erworben: von WINDISCH für 3.600 Mark und von HETZEL für 35.000 Mark.
1904

Industrie- und Handelsschule - Goethestraße 4

Am 12. April 1904 bezog die "Industrie- und Handelsschule" das neue Gebäude. 1912 wird die Industrieschule in "Gewerbeschule Olbernhau" umbenannt.  Nach 1923 wird das Gebäude als "Öffentliche höhere Handelsanstalt" genutzt.
1904

Das Eisold-Haus - Bahnhofstraße 9

Das Haus wurde 1902 von Baumeister GUSTAV NEUBERT erbaut. Am 1.9.1904 eröffete hier der Kaufmann BERNHARD EISOLD ein Kolonialwarengeschäft. Das Geschäft wurde bis Ende der 1970er Jahre privat bewirtschaftet. Die Töchter von Bernhard Eisold waren bis zum Ende im Geschäft. 1980 bis 1990 war hier ein HO DELIKAT-Geschäft. 1990 bis 1993 Im Geschäft wurden Öfen und Haushaltgeräte verkauft. Anschließend sind die Geschäfts- und Wohnräume viele Jahre ungenutzt.
1905

Der Herrenausstatter Paul Scholz

Am 11. März 1905 eröffnete Paul Scholz sein Geschäft für Herren- und Knabenbekleidung in Olbernhau. Generationen in Sachen Mode - die Geschichte und Tradition der Familie Scholz
1905

Zündwaren-Fabrik CARL MEYER - Rungstockstraße 92

Im Rungstocktal gab es neben der Zündwaren-Fabrik von ROBERT SCHUSTER noch einen weiteren Betrieb dieser Branche. Die Zündwaren-Fabrik von CARL MEYER befand sich auf einem Grundstück mit einer sehr interessanten Geschichte. Auf dem heutigen Grundstück der Rungstockstraße 92 entstand schon vor 1600 eine Mühle. In der Chronik wird erwähnt, dass CASPAR MEISCHER 1580 eine Mahlmühle erbaute. Häuser mit einer genauso langen Geschichte sind die „Vordermühle“ (Mühlgäßchen 3) und die Hintermühle (Zöblitzer Straße 3). Ein weiterer wichtiger Betrieb entstand 1700.
1906

TIVOLI - Gerbergasse 10

Am 25. Dezember 1906 begannen die Eröffnungsveranstaltungen im neu erbauten "Theater-Konzert-& Ballhaus TIVOLI". Seit 1851 hat die Gastwirtschaft die Schankgerechtigkeit. 1894 erhielt das Haus die Bezeichnung: "Restaurant und Ballhaus TIVOLI". 1903 erwarb der Gastwirt MORITZ FORKERT das Objekt.
1908

Das Rathaus - Grünthaler Straße 28

Am 9. Februar 1904 kauften JULIUS EINHORN un FRIEDRICH STEINERT die alte Kegelschmiede. Ca. 1907 wurde das alte Haus weggerissen. Am 1. April 1908 werden die Geschäftsräume der Stadtverwaltung in das neue Gebäude der "Kegelschmiede verlegt. Bis zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Geschäftsräume der Stadtverwaltung im heutigen Haus Grünthaler Straße 19. Im Erdgeschoss befand sich die Gaststätte "Kegelschmiede". Die Stadtratssitzungen wurden im Vereinszimmer des Restaurants durchgeführt. Die beiden Obergeschoße wurden durch die Stadtverwaltung genutzt.
1926

Das Finanzamt - Albertstraße 25

Am 24. August 1926 wird das vom Reichsfiskus neu erbaute Haus als Finanzamt Olbernhau eröffnet. Das Finanzamt befand sich seit dem 1. Oktober 1920 im Haus Albertstraße 1. Im Zeitraum 1945 bis 1950 war die Einrichtung eine Nebenstelle des Finanzamtes Marienberg. Im Juli 1950 wurde die Einrichtung aufgelöst. Am 1. September 1952 wurde im renovierten und umgebauten Gebäude eine Kindergrippe mit 15 Tagesplätzen eröffnet. Später wurde die Belegung auf 50 Plätze erweitert. 
1929

Lutherhaus - Blumenauer Straße 1A

Am 14. Juli 1929 wurde im Rahmen eines Gemeinde-Kirchentages das LUTHERHAUS eingeweiht. Am 1. September 1928 war der erste Spatenstich. Das Haus wurde durch die Baufirma MARTIN & ERHARDT DRECHSEL errichtet. Die Kosten betrugen 100.000 Reichsmark. Im Haus war eine mit Koks betriebene Zentralheizung installiert. 1996 wurde das Gebäude saniert. 2016 wurde das neue Gemeindezentrum am Pfarramt - Blumenauer Straße 2 - eingeweiht.
1931

Arbeitsamt - Rudolf-Breitscheid-Straße 3

Am 9. Februar 1931 wird das an der Amtsstraße 3 - heute Rudolf Breitscheid-Straße - neu erbaute Arbeitsamt seiner Bestimmung übergeben.
1933

Gaststätte "Brückner" - Markt 15

Am 21. Januar 1933 übernimmt MAX BRÜCKNER die Gaststätte von OTTO HEIL. Das Haus Markt 15 hat eine lange Geschichte: Am 29. März 1698 erhält der Fleischhauer CHRISTOPH NEUBER vom Rittergutsbesitzer Carl Gottlob von Leubnitz das Grundstück mit der Auflage, dass im neu erbauten Haus die 2 Olbernhauer Fleischbank errichtet wird. In diesem Haus ist bis 1894 das Fleischerhandwerk betrieben worden. Am 8. November 1894 übernimmt der Gastwirt ERNST HERMANN GLÄSSER das Haus und baut es zur Gaststätte um.
1949

Mütter- und Säuglingsheim - Brettmühlenweg 7

1949 wurde in Olbernhau ein Mütter- und Säuglingsheim eröffnet. Die Villa wurde 1926 als Gästehaus für den Kunstblumen-Fabrikanten OTWIN JEHMLICH errichtet. Im Park des Hauses befand sich ein Mustergarten für Blumen. Im Mai 1945 wird die Villa beschlagnahmt und im Gebäude wird die sowjetische Kommandantur untergebracht. Danach wird die Villa renoviert und 1949 als Mütter- und Entbindungsheim des Kreises Marienberg eingerichtet. Nach 1972 diente das Objekt als Kindergrippe. Diese Einrichtung wurde 1996 geschlossen.
1957

Geschichte des Olbernhauer Museums

Nach dem 2. Weltkrieg wurde für den Bau eines Heimatmuseums ein total verfallener Gebäudeteil des ehemaligen Rittergutes ausgewählt. Unermüdlich und unentgeltlich arbeiteten die Natur- und Heimatfreunde, die Schnitzer und Klöpplerinnen nach Feierabend, so dass am 13. Juli 1957 das "Haus der Heimat" als Museum, wenn auch zunächst in bescheidener Form, eröffnet werden konnte.
1961

Klub der Volkssolidarität - Bahnhofstraße 23

Ende der 1950-er Jahre wurde die gastronomische Einrichtung "Hotel Klix" geschlossen. Nach umfangreichen Umbauarbeiten wurde am 12.8.1961 der "Klub der Volkssolidarität" eröffnet. Er war der erste Veteranenklub dieser Art im Kreis Marienberg. Die erste Leiterin dieser Einrichtung war Frau ERNA GOTTSCHALK. 1991 ging diese Einrichtung in die Trägerschaft der Stadt Olbernhau über und wurde in "Seniorenklub Anton Günther" umbenannt. 2010 wurde die Einrichtung geschlossen. 2014 wurde das Gebäude abgerissen.
1971

Hotel Stadt Olbernhau - Markt 1

Am 10. Dezember 1971 wurde das Hotel "STADT OLBERNHAU" eröffnet. Das ehemalige Hotel "GERICHTSSCHÄNKE" wurde im Zeitraum 1969 bis 1971 völlig umgebaut. Die Gerichtsschänke gehörte bis 1933 zum Rittergut. Im Zeitraum 1882 / 1883 wurde ein zweites Obergeschoss errichtet. 1888 bis 1900 wurde das Gebäude umfangreich renoviert und zum "ersten Haus am Platze" ernannt. 1913 wurde ein Saal angebaut.  1933 kaufte die Stadt Olbernhau das Rittergut und die "Gerichtsschänke" wurde Eigentum des Olbernhauer Kaufmanns BERNHARD EISOLD.
1975

Gaststätte "Freundschaft" - Markt 15

In den 1970iger Jahren wurden in DDR "Nationalitäten-Gaststätten" befreundeter Länder eingerichtet. In Olbernhau wurde die ehemalige Gaststätte "Brückner" umgebaut. 1975 wurde in diesem Haus die polnische Nationalitäten-Gaststätte "Freundschaft" eröffnet. In der ersten Zeit nach der Eröffnung wurde auch polnische Küche angeboten. Die Gaststätte bestand bis 1990  
1975

Kita "Schwalbennest" - Lindenstraße 7

Am 17. März 1975 wird der Kindergarten mit 150 Plätzen eröffnet. Seit dem 1. August 1997 sind in dem Haus ein Kindergarten mit 60 Plätzen und ein Schulhort mit 90 Plätzen untergebracht. Den Namen "Schwalbennest" trägt die Einrichtung seit Juni 2001.  
1990

Philipp`s Pizzaria - Grünthaler Straße 45

Am 1. Juli 1990 eröffnete Frau ERIKA PHILIPP (Mutter von Torsten und Jens Philipp) im Haus ein Bistro. In der Baracke (ehemals Werkstatt) befinden sich Spielautomaten. Seit 1992 befindet sich im Haus eine Pizzaria. Im Zeitraum 1997 / 1998 wird ein dritter Gastraum angebaut. 2002 Nach dem Hochwasser erfolgt eine umfangreiche Rekonstruktion des Hauses und des Dachstuhles. 2004 Massiver Ausbau der Baracke und Anbau. Es entsteht die Bowlingbahn.
1993

Stadtkirche Olbernhau

Mit einem festlichen Gottesdienst wird die Stadtkirche am 9. November 1993 eingeweiht. Während der vergangenen 8 Jahre wurde die Kirche umfangreich renoviert. Die Arbeiten sollten schon 1990 abgeschlossen sein, um das 400jährige Jubiläum der Kirchweihe würdig zu feiern. Es musste leider ausfallen, denn beim Bauablauf traten immer mehr Schäden auf, die aufwendig saniert werden mussten. Nun war aber das Werk vollbracht und das Gotteshaus strahlt wieder innen und außen in neuem Glanz.
1994

Volksbank - Zöblitzer Straße 2

Am 7. Mai 1994 wurde mit einem "Tag der offenen Tür" das Geschäftshaus der VOLKSBANK MITTLERES ERZGEBIRGE e.G. eröffnet. Im Zeitraum 1954 bis 1991 wurde das Gebäude des ehemaligen Amtsgerichts als "Klubhaus der Jugend"genutzt. Das Haus war in einem sehr schlechten baulichen Zustand. 1992 wurde das Gebäude von der Volksbank erworben. Im Zeitraum 1992 bis 1994 wurde das Objekt umfangreich saniert und umgebaut.  
1995

Einkaufszentrum Obermühle

 Am 4. Mai 1995 wurde das Einkaufszentrum "Obermühle" eingeweiht. In den Jahren 1992 und 1993 wurde die alte Obermühle abgerissen.  
1997

Krankenhaus Olbernhau - Krankenhausstraße 1

Am 6. Juni 1997 wurde nach 3-jähriger Bauzeit das neue Kreiskrankenhaus Mittleres Erzgebirge "Haus Olbernhau" eingeweiht. Dieser moderne Klinikneubau verfügt über 120 Betten und den Ärzten stehen für ihre Tätigkeit zwei Operationsräume zur Verfügung.