Obwohl es in Strömen regnete zauberte der Besuch des Saigerhüttenareals dem Gast aus Amerika ein breites Lächeln ins Gesicht.

Anlass war die Einladung des örtlichen Landtagsabgeordneten Jörg Markert, der den Generalkonsul der USA Kenishiro Ken Toko in Leipzig bei einem Treffen im vergangenen Jahr nach Olbernhau und den Erzgebirgskreis eingeladen hatte.

Dieser Einladung war der Generalkonsul am 4. November 2022 gefolgt. Empfangen wurde er am Mittag zunächst von Udo Brückner, der dem Generalkonsul einen historischen Einblick über das Welterbeareal gab.

Gemeinsam mit Landrat Rico Anton, Bürgermeister Jörg Klaffenbach und Jörg Markert  tauschte er sich im Hotel Saigerhütte bei einem gemeinsamen Gespräch über die Region, die Historie und die heimische Wirtschaft aus. Dabei konnte er einen authentischen Eindruck gewinnen.

Besonders beeindruckt zeigte sich der Generalkonsul von der reichen Geschichte und Kultur des Erzgebirges, die ihn ebenso, wie die weite und offene Landschaft beeindrucke. Er war erst einmal zuvor im Erzgebirge gewesen. Ein solcher Besuch, zugleich eine Stippvisite im Herzen des Weihnachtslandes, habe schon lange auf seiner „Wunschliste“ gestanden, hatte er im Vorfeld verraten.

Auf dem Weg zur Saigerhütte hatte sich der Generalkonsul ebenfalls noch spontan die Stadtkirche Olbernhau angesehen und sich dort über den Fortgang der geplanten Arbeiten zum Platz der Friedlichen Revolution informiert.

Sein Besuch hatte im Zeichen der deutsch-amerikanischen Beziehungen gestanden, die der Generalkonsul auch mit seinem Besuch unterstrich: „Ich bedanke mich bei Herrn Landtagsabgeordneten Markert für die Einladung und die Gastfreundschaft“, sagte Generalkonsul Toko. „Ich bin beeindruckt von der vielfältigen Tradition des Erzgebirges und freue mich, dass es starke Verbindungen in die USA gibt. Ich hoffe, dass sich die positive Entwicklung im Bereich Handel fortsetzt und freue mich darauf, die transatlantischen Verbindungen in der Region weiterhin zu stärken und zu fördern.“

Jörg Markert bedankte sich beim Generalkonsul für den Besuch und sagte: „Ich freue mich sehr, dass der Generalkonsul hier war und großes Interesse am Erzgebirge gezeigt hat. Nicht nur für unsere Region, die hier in ihrer Einzigartigkeit eine besondere Würdigung erfährt, sondern auch, weil wir den transatlantischen Brückenbau als Grundpfeiler unserer Demokratie erachten. Der Freiheitsgedanke ist das verbindende Element zwischen unseren Ländern. Für das Erzgebirge ist Amerika seit jeher ein wichtiger Partner. Das betrifft nicht nur den kulturellen Austausch sondern auch den Handel mit hiesigen Erzeugnissen.“

Am Nachmittag fuhr der Generalkonsul weiter nach Seiffen wo zum Thema Kunsthandwerk weitere Gespräche stattfanden. Den Abschluss bildete ein Besuch in der Seiffener Kirche.