Am 7. Mai 1859 wurde die "Königlich-sächsische concessionierte Zündwaren-Fabrik GmbH" von ROBERT SCHUSTER  gegründet.

Am 11. Mai 1865 kauft ROBERT SCHUSTER die Eisengießerei von HEINRICH EHREGOTT REUTER - Rungstockstraße 36 und 38. In diesem Haus wohnen Arbeiter der Firma Schuster. Es wird im Volksmund "Langes Schuster-Haus" genannt.

Am 4. August 1872 brannte die Fabrik vollständig nieder. Die Produktionsanlagen wurden danach nach neuesten Standard wieder aufgebaut. In der Firma waren ca. 100 Arbeiter beschäftigt.

Am 29. Dezember 1873 verstarb ROBERT SCHUSTER. Die Firma wurde von den Söhnen MAX ROBERT und KARL ARTHUR SCHUSTER weitergeführt.

1903 wurde mit der Produktion von Schwedenhölzern begonnen. Unter der bekannten Schutzmarke "Bismarcksäule" beträgt die Tagesproduktion 18 Millionen Zündhölzer.

Am 1. Februar 1924 kommt es wieder zu einem schweren Brand. Teile der maschinellen Anlagen wurden vernichtet. Danach war die Zündwaren-Fabrik nicht mehr konkurrenzfähig und die Produktion wird eingestellt.

Am 1. April 1929 wurde die Firma an die "Allemann-Zündwaren AG" verkauft. 1930 wurde mit dem Abriss der Fabrikanlagen begonnen. 1931 wird die Firma aus dem Handelsregister ausgetragen.