1537

Geschichte der Saigerhütte

Die Saigerhütte wurde 1537 von dem Annaberger Bergmeister Hans Leonhard gegründet. 1550 erwarb der Annaberger Bergherr Christoph Uthmann den Hüttenbetrieb. Nach seinem Tod wurde seine Frau Barbara mit ihren Kindern Besitzerin.
1884

Volksbibliothek Olbernhau

Am 01.01.1884 wurde in Olbernhau eine Volksbibliothek eröffnet, die erste Ausleihe erfolgte am 06.01.1884. Diese Bibliothek befand sich in der "Alten Schule" - Grünthaler Straße 14 (heute Goethe-Grundschule) Der erste Bibliothekar war ALBERT FRANK.
1920Heimatdichter Erich Lang

Heimatdichter Erich Lang

1920 begann ERICH LANG seine Tätigkeit als Lehrer an der Volks- und Hilfsschule in Olbernhau. Es erfolgte eine spätere Beförderung zum Hilfsschul-Oberlehrer. ERICH LANG wurde am 15.12.1895 als Sohn des Kantors und Lehrers Ernst Edmund Lang und Frau Anna Lang geb. Müller in Satzung geboren. 1903 bis 1910 Besuch der Volksschule in Satzung. 1910 bis 1915 Vorbildung am Königlichen Lehrerseminar in Annaberg. 1915 bis 1919 Hilfslehrer in Olbernhau.
1944Gemälde von Elfriede Jungk

Kunstmalerin Elfriede Jungk

29.05.1889 in Berlin geboren Schülerin von Hans Beatus Wieland in München ab 1915 Mitglied im Verband Bildender Künstler Mitglied des Berliner Künstlerinnenvereins 1944 - 1946 aus Kriegsgründen wohnhaft in Olbernhau, Freiberger Straße 53, bei Bürgermeister Dr. Lohse 1954/55 ungewisses Todesjahr
1952Margarete Lichtenberger

Kunstmalerin Margarete Lichtenberger

22.07.1879 in Leipzig geboren, nach dem Tod des Vaters (Musikwarenhändler) Umzug nach Olbernhau ca. 1902 Umzug nach England und Kunststudium                   nach 1918 längerer Aufenthalt in England, soll ein Geschäft in London betrieben haben ab 1929 wohnhaft in Olbernhau, Grünthaler Straße 36 1930 – 1935 Beschäftigung in der Fa. Otto Brose als Malerin
1957

Heimatdichter Karl Schreiter

Am 25. Januar 1957 starb der Heimatdichter KARL SCHREITER im Alter von 57 Jahren in Olbernhau. KARL SCHREITER wurde 28. August 1899 in Schlettau geboren. Nach 1918 gründete er zahlreiche Laienspielgruppen in Schlettau. Es wurden Theaterstücke in erzgebirgischer Mundart aufgeführt. 1921 begann das eigene Schaffen von KARL SCHREITER. Es entstanden Gedichte, Prologe, Kurzgeschichten, Erzählungen und Laienspiele.
1957

Geschichte des Olbernhauer Museums

Nach dem 2. Weltkrieg wurde für den Bau eines Heimatmuseums ein total verfallener Gebäudeteil des ehemaligen Rittergutes ausgewählt. Unermüdlich und unentgeltlich arbeiteten die Natur- und Heimatfreunde, die Schnitzer und Klöpplerinnen nach Feierabend, so dass am 13. Juli 1957 das "Haus der Heimat" als Museum, wenn auch zunächst in bescheidener Form, eröffnet werden konnte.
1962Kunstmaler Max Krause-Kiederling

Kunstmaler Max Krause-Kiederling

Am 20. Mai 1962 verstarb der Kunstmaler MAX KRAUSE-KIEDERLING in Olbernhau. MAX KRAUSE wurde 1892 in Graudenz/ Westpreussen geboren. 1905 übersiedelte die Familie nach Berlin. 1909 bis 1913 absolvierte er ein Studium an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums und an der Kunstgewerbeschule Charlottenburg. 1913 bis 1914 untenahm er eine Studienwanderung durch Deutschland. 1914 bis 1918 war er Soldat im Weltkrieg.
1965

Rundfunksendung "Alte Liebe rostet nicht"

Die 7. Folge der Rundfunksendung "Alte Liebe rostet nicht" von Radio DDR wird am 26. Dezember 1965, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, aus dem Olbernhauer TIVOLI übertragen. Mitwirkende waren unter anderem: Die Moderatoren Günter Hansel und Manfred Uhlig, das Große Rundfunkorchester Leipzig, die Scherbelberger Musikanten, der Kinderchor von Radio DDR, die Sängerin Marta Rafael. Der Kellner Klaus Kittner vom Interhotel "Chemnitzer Hof" in Karl-Marx-Stadt zeigte die Zubereitung einer Feuerzangenbowle.
1974

Mundartsprecher Erwin Günther

Am 2. Januar 1974 verstarb der bekannte erzgebirgische Mundartsprecher ERWIN GÜNTHER in Olbernhau. ERWIN GÜNTHER wurde am 22. März 1909 als Sohn von ANTON GÜNTHER in Gottesgab (Bozi Dar) geboren. Er besuchte die Grundschule in Gottesgab und begann anschließend ein 4-jähriges Lehrerstudium in Prag. Von 1928 bis 1942 war er als Lehrer in Brandau und Gabrielahütten tätig. Dann wurde er zur Wehrmacht eingezogen und geriet an der Westfront in Gefangenschaft.
1976Kurt Balzer

Kunstmaler Kurt Balzer

1890 in Dresden geboren, Vater Steuereinnehmer, künstlerisch veranlagt, wohnhaft in Gommern (Dohna), zwei Geschwister um 1910 Studium in Dresden 1919 Heirat der Elsbeth Hedwig verw. Kühnel, geb. Nötzel aus Niederneuschönberg (Olbernhau) 1920 Geburt des Sohnes in Niederneuschönberg Kunstmaler (Portäits, Landschaften, Stilleben, Bemalung von Holztellern) 1945 – 50 Haft in Bautzen 1969 Tod der Ehefrau 1972 Gemälde Bundeskanzler Willy Brandt 1976 Tod von Kurt Balzer in Olbernhau
1994

Entstehung der Zentralen Ausstellung im ehemaligen Kupferwarenlager der Saigerhütte

Am 4. Juni 1994 wurde anlässlich der Feierlichkeiten zum 500. Geburtstag von Georgius Agricola in der Saigerhütte Olbernhau/Grünthal die Sonderausstellung „Agricola – Saigerhütte Grünthal” eröffnet. Das 2. Saigerhüttenfest mit der festlichen Einweihung des Freilichtmuseums „Saigerhütte” bildete damals den Rahmen für die Veranstaltungen. In der Exposition im ehemaligen Kupferwarenlager, die auf Anregung von Dr. Hanns Heinz Kasper (†) entstand, erfuhren die Besucher Wissenswertes über den Universalgelehrten.
2017Spielzeugmusterbuch

Dauerausstellung "Erzgebirgische Spielzeugmusterblätter"

Der hölzerne Herr mit Brille, Schreibfeder und Stehpult auf dem Windspiel an der schlichten Fassade des Olbernhauer Museums ist ein Spielwarenverleger, einer der Kaufleute, die mit ihrem Handel bereits vor über 200 Jahren das Spielzeug aus dem Erzgebirge weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt machten. Die weltweite Tätigkeit der Olbernhauer Verlagshäuser ist eine der besonderen Geschichten, die im Museum erzählt werden.