Am 7. Mai 1639 überfallen 100 schwedische Reiter das Dorf Olbernhau. Sie sind auf der Suche nach Förster Graß aus Grünthal. Dieser hatte am 26. April 1639 mit seinen drei Söhnen und dem Förster Popp aus Olbernhau einen Trupp schwedischer Soldaten überfallen. Dieser zog von Marienberg kommend durch Olbernhau und sollte bei Sayda auf die schwedische Hauptarmee stoßen.

Als sie in Olbernhau keine Auskunft erhalten, beginnen sie mit der Verwüstung des Dorfes. Zuerst zünden sie die Pfarre an. Es folgen die Kirche, das Lehngericht, die Schule, das Jagdhaus, die Fleischbank. Es werden an diesem Tag mehr als die Hälfte der Häuser in Olbernhau zerstört.