Das am 9. Juli 2019 erlassene Schöpfverbot an Gewässern im Erzgebirgskreis ist nunmehr aufgehoben. Darauf weist die Untere Wasserbehörde des Erzgebirgskreises hin.

Obwohl die Regenfälle in den vergangenen Tagen und Wochen es anders vermuten lassen, befinden sich die Wasserstände der meisten Fließgewässer im Erzgebirgskreis nach wie vor im Niedrigwasserbereich. Allerdings hat sich die Lage etwas entspannt. Auch die Notwendigkeit der Bewässerung von Gärten, Sportplätzen, Grünanlagen usw. ist auf Grund der Jahreszeit geringer geworden.

Vor diesem Hintergrund wird darauf hingewiesen, dass Wasserentnahmen aus Fließgewässern im Rahmen des Gemein- bzw. Anlieger- und Eigentümergebrauchs dennoch mit Augenmaß und Verantwortungsbewusstsein durchgeführt werden müssen. Auf keinen Fall dürfen Bachläufe durch die Wasserentnahme austrocknen. Dies gilt auch für die Entnahme durch Eigentümer und Nutzer von Grundstücken an Bächen, Kleingärtner, Kleingartenvereine und Gemeinden.

Informationen zum Durchfluss und zu den Wasserständen der Hauptfließgewässer liefern auch die Daten des Landeshochwasserzentrums unter www.umwelt.sachsen.de/umwelt/infosysteme/hwims/portal/web/wasserstand-uebersicht.

Für Fragen zum geltenden Wasserrecht steht Bürgerinnen und Bürgern die Untere Wasserbehörde des Erzgebirgskreises zu den allgemeinen Sprechzeiten telefonisch unter 03735 601-6190 zur Verfügung.

Renè Ackermann

Stellv. Kreisbrandmeister