0.41 km Sportgeräte Langer GmbH

Kommunaltag in der Stadt Olbernhau

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte seit längerer Zeit kein Kommunaltag durchgeführt werden. Am 1. September 2020 führte Landrat Frank Vogel die Reihe seiner Kommunalbesuche – angesichts des eingedämmten Infektionsgeschehens – in der Stadt Olbernhau fort. Allen 59 Städten und Gemeinden im Erzgebirgskreis will der Landrat je einen Tag widmen. „Mir ist es ein wichtiges Anliegen, die Entwicklung vor Ort kennenzulernen und mich im direkten Gespräch über Problemlagen auszutauschen. Die Schwerpunkte wählen die Oberbürgermeister und Bürgermeister selbst.“, so Landrat Vogel. Es ist bereits der 26. Kommunaltag in seiner zweiten Amtszeit. Begleitet wurde der Landrat von Dietmar Bastian, Leiter des Referates Kommunalaufsicht und Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Olbernhaus Bürgermeister, Heinz-Peter Haustein, und seine Amtsleiter der Stadtverwaltung begrüßten die Delegation im Rathaus. „Ich freue mich sehr, dass Sie sich die Zeit für den Besuch nehmen. Olbernhau hat viele reizvolle und interessante Anlaufpunkte zu bieten. Unsere ‚Stadt der 7 Täler‘ kann auf eine über 750-jährige Geschichte zurückblicken, die geprägt wurde von Bergbau, Metallurgie, Spielzeugherstellung und einer Vielzahl weiterer Gewerke. Mit der ‚Saigerhütte‘ in Olbernhau-Grünthal besitzt Olbernhau einen in dieser Form weltweit einzigartigen Komplex historischer Anlagen und Gebäude der Buntmetallurgie, die heute ein Bestandteil des UNESCO-Welterbes ‚Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří‘ ist. Doch den Fokus für den Kommunaltag haben wir bewusst auf die Ortsteile der ehemaligen Gemeinde Pfaffroda gelegt, um die dortige Entwicklungen und Projekte seit der Eingliederung zum 01.01.2017 zu verdeutlichen.“, führt der Bürgermeister ein. Die Gesprächsrunde nutzten die Anwesenden, um sich über aktuelle Themen auszutauschen. Neben der von der Kommunalaufsicht bescheinigten soliden Haushaltssituation gehörten dazu vor allem die Auswirkungen der Corona-Pandemie, etwa im Hinblick auf die Durchführbarkeit von Weihnachtsmärkten in der Adventszeit.   Einen Schwerpunkt des Kommunaltages bildete der Bereich Wirtschaft. Mit dem Besuch der Sportgeräte Langer GmbH in Hallbach erhielt die Delegation einen Einblick in ein für die hiesige Wirtschaftsregion charakteristisches Familienunternehmen. Auf ca. 3300 m² Produktionsfläche fertigen Geschäftsführer André Langer und seine 30 Beschäftigten Sport- und Spielgeräte aus Holz für Turnhallenausstattungen und Kindereinrichtungen. Hierzu zählen beispielsweise Turnbänke, Sprossenwände, Sprungkästen und Kletterkombinationen. Aber auch Therapie- und Gymnastikartikel listet der umfangreiche Katalog des Unternehmens. Über namhafte Handelshäuser und Großunternehmen werden die erzgebirgischen Produkte, die nach der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert sind, in der ganzen Welt vertrieben, etwa nach Dänemark, Japan bis nach Australien. Auf die erfolgreiche Entwicklung ist der Geschäftsführer sehr stolz: „Im Bereich der Indoor-Ausstattung haben wir uns einen Namen gemacht. Zudem gibt es deutschlandweit nur zwei bis drei Mitbewerber auf diesem Markt. Seit ich die Firma von meinem Vater übernommen habe, konnte der Umsatz kontinuierlich gesteigert werden, von ca. 2,7 Millionen Euro in 2010 auf rund 4,5 Millionen Euro im Jahr 2019. Und auch die Folgen der Corona-Pandemie machen sich aktuell nur in geringem Umfang bemerkbar, jedoch seien verzögerte Auswirkungen bei den Lieferketten spürbar. Unsere Abnehmer, die überwiegend aus dem öffentlichen Sektor stammen, haben an ihren Investitionen festgehalten. Dafür bin ich sehr dankbar.“, berichtet André Langer. Beim Rundgang durch die Produktionsstätte wurde deutlich, dass sich das Unternehmen schrittweise mit seinem Portfolio erweiterte. Zudem investierte der Sportgerätehersteller in moderne Holzverarbeitungsmaschinen. Hierzu gehören mittlerweile vier CNC-Bearbeitungszentren, ein Flächenspritzautomat, eine Absauganlage mit aktiver Funkenlöschanlage und eine umweltfreundliche Heizung mit vollautomatischer Spänefeuerung. „Damit haben wir die Kapazitäten am Standort gut und inzwischen fast voll ausgeschöpft.“, so Langer weiter. Im anschließenden Gespräch mit dem Landrat benannte der Geschäftsführer neben den steigenden Kundenansprüchen insbesondere die Nachwuchsgewinnung im Handwerk als große Herausforderungen.   Die nächste Station des Kommunaltages stellte ein Projekt mit Alleinstellungscharakter vor. Im geschichtsträchtigen Schloss Pfaffroda entsteht derzeit eine Wald- und Forstakademie mit dazugehörigem Hotelbereich. Seit 2017 befindet sich das Schloss wieder im Besitz der Familie Diener von Schönberg, die bereits seit dem 14. Jahrhundert hier ansässig war. Joachim Heinrich Diener von Schönberg und Carl-Alexander Diener von Schönberg erwarben den bis dahin leerstehenden Komplex über ihre neu gegründete Stiftung „Alfons Diener von Schönberg“. Die Brüder brachten ihren Gästen im Rahmen eines Rundgangs durch die historischen Gebäudeteile ihr ambitioniertes Vorhaben näher. „Die Wissensvermittlung an Waldbesitzer aus dem privaten und kommunalen Bereich ist vor dem Hintergrund der gegenwärtig angeschlagenen Wälder von großer Bedeutung. Technische Lehrgänge und Naturseminare sollen den Agierenden die nötige Theorie und Praxis für eine sinnvolle Bewirtschaftung und Pflege an die Hand geben. Zudem ist das Erzgebirge als fünftwichtigste Waldregion Deutschlands geradezu prädestiniert für dieses Projekt.“, so Joachim Heinrich Diener von Schönberg. Darüber hinaus sollen ein Beherbergungsbetrieb mit bis zu 85 Betten sowie ein kleiner Dorfladen etabliert werden. Ergänzt wird dies von lebendigen Ausstellungen und Führungen, einem Museum zur Schlossgeschichte und vielseitig nutzbaren Räumen des Schlosses, etwa für Hochzeiten, Familienfeste oder Tagungen. In dieser Kombination liegt die Einmaligkeit des Konzeptes. „Damit tragen wir nicht nur unserem historischen Erbe Rechnung. Wir wollen vor allem für den Ort und die gesamte Region einen neuen Anziehungspunkt schaffen und Impulse für eine positive Entwicklung setzen.“, erläutern die Gastgeber weiter. „Die erforderliche Sanierung des Schlosses ist natürlich sehr zeit- und kostenintensiv. Für die erhaltenen Fördermittel des Freistaates und das Engagement der Stadt Olbernhau sind wir dabei sehr dankbar. Um den Gesamtumfang von ca. 17 Millionen Euro stemmen zu können, muss jedoch nach weiteren Lösungen gesucht werden.“, stellt Joachim Heinrich Diener von Schönberg klar. Landrat Vogel sagte Unterstützung im Rahmen seiner Möglichkeiten zu: „Gern bin ich dabei behilflich, weitere Kontakte zu vermitteln, um Sie in Ihrem Vorhaben voranzubringen.“ Aus der Geschichte des Schlosses Pfaffroda 1209 erfolgte die Besiedlung von Pfaffroda. Auf einem Felsvorsprung wird zunächst ein festes Haus errichtet. Erst 1352, als das Rittergeschlecht Diener von Schönberg das Anwesen übernahm, wurde es zur Burg und 1575 zum Schloss ausgebaut. 1643 wird im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges das Schloss, die Kirche und ein großer Teil von Pfaffroda niedergebrannt. Die gegenwärtigen Bauten stammen aus dem 17. Jahrhundert. Von 1879 - 1936 lebte der Heimatforscher und Schriftsteller Alfons Diener von Schönberg, Sohn von Sara von Schönberg und dem Kammersänger Franz Diener, im Schloss Pfaffroda. Seit Kriegsende ist die wertvolle Waffensammlung (Rüstkammer) sowie das Inventar der Familie von Schönberg verschollen. 1945/46 richtet das Deutsche Rote Kreuz im Schloss ein Flüchtlingslager ein. Ab 1947 wird es als Feierabendheim (Pflegeheim) genutzt. Nach der Wende wurde das Feierabendheim als Pflegeheim des Landkreises Marienberg weiter betrieben. Auf Grund starker Sanierungsbedürftigkeit an Dach und Gebäudehülle, entschieden sich 2015 die Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge, als Träger der Pflegeeinrichtung mit 65 Bewohnern, diese zu schließen.   Zum Abschluss des Kommunaltages stand ein Besuch der im Bau befindlichen Einfeldhalle an der Wildrosen-Grundschule in Dörnthal auf dem Programm. „Der Ersatzneubau der Turnhalle wurde insbesondere aus energetischen und brandschutztechnischen Gesichtspunkten heraus notwendig. Die 40 Jahre alte Turnhalle entsprach nicht den heutigen Anforderungen“, erläuterte der städtische Bauamtsleiter Stefan Procksch. Durch den Einbau eines Aufzuges werden die Turnhalle und die Schulräume im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss zudem barrierefrei erschlossen. Im April 2020 begannen die Abbrucharbeiten, Für August 2021 ist die Fertigstellung des Neubaus geplant. Derzeit liegen die Arbeiten im Plan. Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben betragen ca. 2,4 Millionen Euro. Zur Finanzierung erhält die Stadt Olbernhau eine 50-prozentige Förderung aus dem Programm Investive Sportförderung des Landes Sachsen. „Neben dem Schulsport werden vor allem hiesige Tischtennis-Vereine – hier haben wir allein fünf Mannschaften bis in die Bezirksklasse – die neue Halle für ihr Training nutzen. 60 Wochenstunden sind für den Vereinssport vorgesehen. Im Verbund von Grundschule, Hort und neuer Einfeldhalle entsteht in Dörnthal ein attraktives Zentrum für die Ortsteile der ehemaligen Kommune Pfaffroda.“, so Bürgermeister Haustein.   Der Landrat dankte dem Bürgermeister für den interessanten Tag in seiner Stadt und bescheinigte Olbernhau eine gute Entwicklung: „Die engagierte und lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister und Stadtrat hat viel in Ihrem Ort bewegt. Dies trägt dazu bei, das Leben in unserem ländlich geprägten Raum attraktiv zu gestalten. Insbesondere der Spagat zwischen städtischer Entwicklung und Beachtung der Belange in den einzelnen Ortsteilen ist in Olbernhau gut gelungen. Die heutigen Stationen machten deutlich, dass hier nach der Eingliederung von Pfaffroda viel erreicht und angeschoben wurde.“
0.52 km Öffentliche Bekanntmachung über die Neufassung des § 54 Sächsiches Straßengesetz (SächStrG)

Öffentliche Bekanntmachung über die Neufassung des § 54 Sächsiches Straßengesetz (SächStrG)

Im Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt Nr.19 vom 12. Dezember 2019 wurde die Neufassung des SächsStrG vom 20.08.2019 veröffentlicht. Speziell die im Folgenden beschriebene Neuregelung des § 54 “Bestandsverzeichnisse“ ist dabei besonders zu beachten. Bislang gelten Verkehrswege, welche mit Inkrafttreten des SächsStrG am 16.02.1993 ausschließlich öffentlich genutzt wurden, jedoch nicht im Straßenbestandsverzeichnis eingetragen sind, weiterhin als öffentliche Straßen im Sinne von § 53 (1) SächsStrG (Übergangsvorschrift). Die Beweisführung über die öffentliche Nutzung der betreffenden Straßen zum Stichtag gestaltet sich jedoch zunehmend schwieriger, so dass mit der Neufassung des § 54 SächsStrG eine endgültige Rechtsbereinigung angestrebt wird. Dies bedeutet: Zum 01.01.2023 verlieren Straßen, Wege und Plätze ihren Status als öffentliche Straße im Sinne von §53 Abs. 1 Satz 1 SächsStrG, wenn sie nicht bis zum Ablauf des 31.12.2022 in das Straßenbestandsverzeichnis der Gemeinde aufgenommen worden sind. Deshalb folgender Hinweis zur Beachtung: Wer ein berechtigtes Interesse an der Eintragung von Straßen im Sinne von § 53 Abs.1 Satz 1 SächsStrG im Gemeindegebiet der Stadt Olbernhau hat, muss dies der Stadtverwaltung Olbernhau, Bauamt, Grünthaler Straße 28, 09526 Olbernhau bis zum 31.12.2020 schriftlich mitteilen! Auskünfte zum Straßenbestandsverzeichnis erteilt das Bauamt unter Telefon 15 152 bzw. 15 140. Das Sächsische Straßengesetz in seinem vollen Wortlaut finden Sie unter www.revosax.sachsen.de Bauamt, Stadtverwaltung Olbernhau
0.42 km Sportplatz an der Blumenauer Straße vor Baubeginn

Oberflächensanierung des Rasenspielfelds, Blumenauer Straße 26

Oberflächensanierung Rasenspielfeld mit Neubau einer automatischen Beregnungsanlage mit Pufferspeicher, Blumenauer Straße 26, 09526 Olbernhau Die Sportstätte mit dem vorhandenen Rasenplatz existiert bereits seit 1930. Immer wieder wurden Teilbereiche, wie Tribünen erweitert und der Rasen saniert. Dem Hauptnutzer, der SV Olbernhau e.V., gehören heute 261 Mitglieder an. Insgesamt nutzen 10 Mannschaften von der 1. Männermannschaft bis zu den alten Herren die Rasensportstätte. Aufgrund der intensiven Nutzung und Auslastung der Sportanlage kommt es gezwungener Maßen immer wieder zum Verschleiß des Rasenplatzes und erfordert neben dem immer vom Verein durchgeführten Pflegearbeiten über die Jahre auch grundhafte Oberflächensanierungsmaßnahmen. Um auch für die zukünftige Nutzung auf eine leistungsfähige Sportstätte zurückgreifen zu können, beabsichtigt die Stadt Olbernhau die Sanierung der Sportstätte. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wurde die grundlegende Sanierung, einem Neubau angelehnt, verworfen. Stattdessen erfolgt eine Oberflächensanierung der Rasenspielfeld-Grasnarbe zur Verbesserung der Wasserdurchlässigkeit. Um den Sportrasen besser mit Wasser versorgen zu können, soll eine automatische Beregnungsanlage installiert werden. Der Nachweis zur Notwendigkeit der o.g. Maßnahme ergibt sich anhand des Sportstättenbedarfs der Stadt Olbernhau sowie aus dem vorhandenen Bauzustand der Sportanlage. Infolgedessen ist die Beseitigung der sportfachlichen und baulichen Mängel im Zuge der Generalsanierungsmaßnahme auch im Sinne der Sportstättenentwicklungsplanung dringend notwendig. Bezüglich der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung ist vor dem Hintergrund der steigenden Mitgliederzahlen der sächsischen Sportvereine davon auszugehen, dass bis zum Prognosezeitpunkt 2025 keine Reduzierung des Sportanlagenbedarfes der Stadt gegenüber dem Jahr 2018 eintreten wird. Das vorhandene Rasenspielfeld wird in seiner bestehenden Größe grundhaft, ohne Eingriff in den Unterbau, in seiner Rasenoberfläche saniert. Dies erfolgt durch Rasentiefschnitt, Dränschlitzeinbau (ohne Rohr) mit hydraulischem Anschluss an eine Dränagesammelleitung, Belüftung und Durchlöcherung der Rasentragschicht (Vertidränierung und Aerifizierung) und Besandungsarbeiten. Eine 40 cbm Pufferzisterne dient der Bevorratung von Beregnungswasser für die automatische Bewässerungsanlage. Eine neue Barriere ersetzt die verworfene und verrostete alte Barriere. Die vorhandenen Großfeldtore werden ausgebaut und durch neue ersetzt. Die Baumaßnahme beginnt im April 2020 und soll bis November 2020 fertiggestellt sein. Somit ist die reguläre Nutzung des Spielfeldes ab dem Frühjahr 2021 wieder möglich. Die Stadt erhält für die Maßnahme Fördermittel aus dem Programm Investive Sportförderung des Landes Sachsen. Die notwendigen Eigenmittel sind im Haushaltsplan der Stadt Olbernhau vorgesehen. Aktuelles Baugeschehen: 20.04.2020 - Begin der Baustelleneinrichtung und Abbruch der Barrieren. Die Tore wurden ebenfalls in der 17. Kalenderwoche ausgebaut. 06.05.2020 - Das Bauschild wurde aufgestellt und die Erdarbeiten für den Einbau der Beregnungsanlage haben  begonnen. 29.05.2020 - Seit dieser Woche erfolgt der Einbau der Beregnungsanlage. Die Wasserleitungen werden verlegt und die Regner eingebaut. 09.06.2020 - Seit dem 04.06.2020 werden die Drainageleitungen verlegt. Der Einbau der beiden Zisternen ist  fast abgeschlossen. 19.06.2020 - Die Verlegung der Drainageleitungen ist abgeschlossen. Die Gräben auf und am Spielfeld werden geschlossen. Die Zisternen sind eingebaut und werden ab nächste Woche in Betrieb genommen. Derzeit wird noch die Beregnungsanlage komplettiert. 03.07.2019 - Die Beregnungsanlage wurde in der 26. KW fertiggestellt. Diese Woche werden die Fundamente für die neuen Barrieren eingebaut. 06.07. bis 10.07.2020 - Die Rasensanierung hat begonnen. Als erstes wurden auf der Fläche Drainageschlitze eingefräst und mit Kies verfüllt. Im Anschluss wurden vollflächig kleine Löcher im Rasen „ausgestanzt“. 13.07. bis 17.07.2020 - Die obere Rasenschicht wurde mit einer Fräse abgetragen. Danach brachte man Sand auf das Spielfeld auf, welcher mit Spezialgeräten in die vorhandene Rasentragschicht eingearbeitet wurde. 20.07. bis 22.07. 2020 - Die Spielfläche wird planiert und der neue Rasen wird eingesät. 23.07.2020 - Zum Schutz der angesäten Spielfeldfläche vor Wildtieren wurde ein Elektrozaun aufgebaut. 28.07.2020 - Das Spielfeld fängt an grün zu werden. Der neue Rasen wird gedüngt und muss täglich bewässert werden. Seit 20.08.2020 - Von nun an beginnt die Fertigstellungspflege, welche bis zum Ende der diesjährigen Vegetationsperiode andauert. Der Rasen wird nun regelmäßig gemäht.
4.32 km Neubau / Umbau Feuerwehrgerätehaus Pfaffroda - Visualisierung

Neubau / Umbau Feuerwehrgerätehaus Pfaffroda

Mit Bewilligungsbescheid vom 29.05.2019 wurde das zentrale Gebiet des Ortsteiles Pfaffroda („Neues Zentrum Pfaffroda“) in die Gebietskulisse des Programmes „Stadtumbau“ aufgenommen. Teil des Maßnahmenkonzeptes ist der Umbau des ehem. Rathauses bzw. der Schule Pfaffroda, Freiberger Straße 406, zu einem Feuerwehrgerätehaus mit 4 Stellplätzen. Folgende Arbeitsschritte wurden bislang erledigt: 25.01.2018: Stadtratsbeschluss zum Beginn der Planungen 22.10.2019: Einreichung der Planunterlagen bei der SAB zur förderrechtlichen Beurteilung 12.11.2019: Zustimmung der SAB zum Vorhaben 20.01.2020: Erteilung der Baugenehmigung durch das LRA Erzgebirgskreis 18.03.2020: Vergabe erster Bauauftrag (Teilabriss/Giebelsicherung) im TA Das Bauvorhaben beinhaltet den Abbruch der ehemaligen Turnhalle und eines Teiles des ehemaligen Rathauses/ Schule. Der massive „Kopfbau“ an der Freiberger Straße wird erhalten und umgebaut. Im Erdgeschoss werden dabei die Umkleide- und Sanitärräume angeordnet. Im Obergeschoss sind die Schulungs- und Aufenthaltsräume geplant. An das Gebäude wird eine Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen angebaut. Die Außenanlagen werden umgestaltet und es wird eine neue Ausfahrt für die Feuerwehrfahrzeuge hergestellt. Durch den Abbruch der ehemaligen Verkaufsstelle und des Jugendclubs wird der Platz dafür geschaffen. Die Abbrucharbeiten wurden planmäßig am 01.04.2020 begonnen und sollen Ende Mai 2020 abgeschlossen sein. Danach schließen sich die weiteren Arbeiten an. Aktuelles Baugeschehen: 16.04.2020 - Der Abbruch der ehemaligen Verkaufsstelle und des Jugendclubs ist beendet, Beginn der Abbrucharbeiten der Dacheindeckung am ehemaligen Rathaus 22.04.2020 - Der Abbruch des ehemaligen Schulgebäudes hat am 21.04. begonnen. Die Abbruchkante zum ehemaligen Rathaus (bleibt bestehen) wird parallel dazu hergestellt. 27.04.2020 - Der Abbruch des ehemaligen Schulgebäudes schreitet voran. 30.04.2020 - Der oberirdische Abriss des Schulhauses wurde abgeschlossen. 06.05.2020 - In der 19. KW wurde die Turnhalle bis auf die Gründung abgebrochen. 08.05.2020 - Das angefallene Material wird in der 20. KW abtransportiert und entsorgt. 22.05.2020 - Die Abrissarbeiten wurden abgeschlossen. 27.05.2020 - Die Baustraße für die weiteren Bauarbeiten ist hergestellt. 27.05.2020 - Diese Woche wurden die Entkernungsarbeiten im Altbau begonnen. 09.06.2020 - Die Giebelanker am Bestandsgebäude wurden Anfang Juni eingebaut. 23.06.2020 - Die Entkernungsarbeiten im Altbau gehen voran. 06.07.2020 - Das Bauschild wurde aufgestellt. 10.07.2020 - Die Entkernung wurde größtenteils abgeschlossen. seit 13.07.2020 - Aus Brandschutzgründen werden die Holztreppen und die Balkendecken im Treppenhaus abgebrochen und durch Stahlbetonbauteile ersetzt. Nicht mehr benötigte Wandöffnungen werden mit Mauerwerk geschlossen. 20.07.2020 - Die Betonage der Erdgeschossdecke ist erfolgt. 11.08.2020 - Vorbereitungen zur Betonage der Fußböden im Erdgeschoss, Entfernung alter Wandbeläge 23.07.2020 – Das Gebäude wird vollständig eingerüstet. seit Ende Juli werden die Umbauarbeiten im Erdgeschoss durchgeführt. Es wurden Wand- und Fensteröffnungen hergestellt, angepasst oder verschlossen. Der alte Fußboden wurde abgebrochen und der Unterbau ausgetauscht. Dabei wurden auch die neuen Entwässerungsleitungen verlegt. 01.09.2020 Der Unterbeton im Erdgeschoß ist eingebaut. Die alte Dacheindeckung wurde teilweise entfernt. Die Zimmereiarbeiten an der Dachkonstruktion haben begonnen.
0.34 km Erweiterung Grundschule „Johann Wolfgang von Goethe“ - Skizze

Erweiterung Grundschule „Johann Wolfgang von Goethe“

Erweiterung der Grundschule „Johann Wolfgang von Goethe“ Olbernhau zur Unterbringung des Schulhortes für ca. 150 Kinder Seitens der Elternvertreter und der Schulleitung wurde der Wunsch nach einer Erweiterung der Räumlichkeiten in der Goethe-Grundschule vorgetragen. Die Erweiterung der Räumlichkeiten sollte vor allem folgenden Anliegen gerecht werden: Verlagerung des Schulessens für die Klassen 2 – 4 vom Hort (KiTa Lindenstraße) in die Goethe-GS Schaffung von Räumlichkeiten für Ganztagesangebote (GTA) Verlagerung des Hortes von der KiTa Lindenstraße in die Goethe-GS Ziel ist  insbesondere die Vermeidung von Wegezeiten für die Grundschüler zwischen Goethe-GS und Hort in der KiTa Lindenstraße (bislang z.T. mehrmals täglich) sowie die Entlastung der Räumlichkeiten in der KiTa Lindenstraße und nachgeordnet auch der KiTa Albertstraße (Krippenplätze). Mit dem geplanten Erweiterungsbau würde Platz für ca. 150 Hortkinder geschaffen. Darin enthalten sind auch ein Speiseraum sowie eine Ausgabeküche für alle Kinder (Klassen 1 – 4) der Goethe-GS. Durch den Anbau wird gegenüber der jetzigen Bebauung kaum zusätzliche Grundstücksfläche belegt, die Situation der Flucht- und Rettungswege verbessert sich deutlich. Eine durchgängige Barrierefreiheit für das gesamte Gebäude wird gewährleistet. Mit dem Bau wurde im Juli 2019 begonnen und er soll bis Dezember 2020 abgeschlossen sein. Dieses Vorhaben im Stadtumbaugebiet „Stadtzentrum“ wird finanziert durch Haushaltsmittel der Stadt Olbernhau und durch Mittel aus dem Programm Stadtumbau Ost, der Programmteil Aufwertung wird vom Bund und dem Freistaat Sachsen gefördert.   Im Frühjahr 2020 wurden die Rohbauarbeiten abgeschlossen. Nun sind folgende Ausbaugewerke an der Baustelle tätig: Dachdecker (Dach 2.OG) Trockenbau (Wandkonstruktionen) Heizung-Sanitär-Lüftung (Rohinstalltion) Elektrotechnik (Rohinstallation) Maler und Putz (Innenputz, Spachtelarbeiten an Betonwänden) Metallbau (Einbau Außentüren, Hochwasserschutz) Estricharbeiten
7.89 km Ersatzneubau der bestehenden Turnhalle in Dörnthal - Visualisierungssicht

Ersatzneubau der bestehenden Turnhalle in Dörnthal

Die Turnhalle an der Grundschule Dörnthal wurde im Jahr 1979 eingeweiht und befindet sich im Wesentlichen (außer Beleuchtung Turnhalle und Heizung) im Zustand, welcher zum Zeitpunkt der Errichtung vor 40 Jahren vorhanden war. Vor allem aus energetischer Sicht ist der Zustand desaströs (ungedämmte Außenwände, großflächige Einscheibenverglasungen an West- und Ostseite, ungedämmte Bodenplatte, ungenügend gedämmte Dachebene). Der bautechnische Brandschutz ist ebenfalls mangelhaft ausgebildet. Das Gebäude entspricht in seiner Gesamtheit bausubstanziell betrachtet nicht mehr den Anforderungen der heutigen Zeit. Durch den geplanten Neubau werden die bautechnischen Probleme behoben. Die Sozialräume können strukturell an die heutigen Anforderungen angepasst werden. Durch den Einbau eines Aufzuges werden die Turnhalle und die Schulräume im EG und 1. OG behindertengerecht erschlossen. Mit dem Ersatzneubau der bestehenden Turnhalle in Dörnthal wird im April 2020 begonnen, er soll im August 2021 abgeschlossen sein. Neben Eigenmitteln aus dem Haushaltsplan erhält die Stadt zusätzlich Fördermittel aus dem Programm Investive Sportförderung des Landes Sachsen für die Finanzierung des Bauvorhabens.   Die Baustellensicherung erfolgte am 01.04.2020 planmäßig. Mit den Abbrucharbeiten wurde am 02.04.2020 begonnen. Hier gab es Problem mit der Statik des Bestandes. Es mussten zusätzliche statische Sicherungen eingebaut werden. Die Abbrucharbeiten waren deshalb eine Woche unterbrochen und werden nun fortgesetzt. Der Abbruch wurde bis zum 30.04.2020 planmäßig realisiert. Der Baubeginn des Rohbaus war planmäßig am 04.05.2020. Für die Gründung des Gebäudes begannen die Erdarbeiten. In der 21. KW begannen neben den Betonarbeiten für die Gründung auch die Arbeiten am Entwässerungssystem. Die Betonarbeiten für das Fundament bestimmen das Baugeschehen in den nächsten Wochen. Die Hochbauarbeiten, zum Beispiel Maurerarbeiten und Stahlkonstruktion, begannen Mitte Juli. Vom 7. bis 9. September wurde der Dachstuhl errichtet, danach begannen die Dachdecker das Dach mit Trapezblechen zu decken. Am 24.09.2020 fand das Richtfest statt. Anfang Oktober erfolgte die Dacheindeckung, der Einbau der Fenster und die Putzabeiten an der Fassade begannen.
0.53 km Kalender

Sitzungstermine des Stadtrates und der Ausschüsse

Stadtrat Donnerstag, 15.10.2020, 18:30 Uhr, Rathaus Donnerstag, 26.11.2020, 18:30 Uhr, Rathaus Donnerstag, 17.12.2020, 18:30 Uhr, Rathaus und bei Bedarf   Technischer Ausschuss Mittwoch, 11.11.2020, 18:30 Uhr, Rathaus und bei Bedarf   Verwaltungsausschuss Mittwoch, 16.09.2020, 18:30 Uhr, Rathaus Mittwoch, 28.10.2020, 18:30 Uhr, Rathaus und bei Bedarf
0.53 km Rathaus Olbernhau

Ratsinformationssystem der Stadt Olbernhau

Die Stadt Olbernhau stellt ihren Bürgern ein Ratsinformationssystem mit Informationen zur Tätigkeit der Gremien (Stadtrat und Ausschüsse) zur Verfügung. Darüber hinaus ist es Gremienmitgliedern möglich, mittels geschütztem Zugang alle benötigten Unterlagen für ihre Tätigkeit einzusehen. Ratsinformationssystem für Bürger Ratsinformationssystem für Gremienmitglieder