Der Neuhammer befindet sich außerhalb der Ringmauer jenseits der Grünthaler Straße. Er wurde 1586/87 für den zum Brauhaus umgebauten Kleinen Hammer als Ersatz gebaut. In ihm arbeiteten drei Hämmer, die über eine Welle aus Eichenholz mittels Nocken von einem Wasserrad mit einem Durchmesser von 4,28 Lachtern (ca. 8,50 m) angetrieben wurden. Ein weiteres Wasserrad trieb über ein Gestänge die Blasebälge des Schmiedefeuers an.

Die Hämmer dienten vor allem zum Schmieden von Kesseln, Schalen und Blechen kleiner Dimensionen.

Die Zipfel am Schornstein sollen den Hut des Kurfürsten als Eigentümer symbolisieren.

Die Inneneinrichtung wurde 1960 bei der musealen Gestaltung des Kupferhammers in diesen umgesetzt und wird funktionstüchtig vorgeführt.

Ende der 1990-er Jahre wurde das alte Gebäude mit der Schmiedewohnung mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz instand gesetzt und zu einer Schmiedewerkstatt ausgebaut.