Am 19.Januar 1848 wurde HERMANN KRETZSCHMAR im damaligen Schulhaus (heute Markt 14) als Sohn des Kantors CARL DANKEGOTT KRETZSCHMAR geboren.

1862 bis 1868 Kruzianer in Dresden.

1868 bis 1871 Studium an der Universität und am Konservatorium Leipzig.

1871 bis 1876 Lehrer am Konservatitorium Leipzig und Direktor mehrerer Chöre.

1876 bis 1877 Theaterkapellmeister in Metz.

1877 bis 1887 Universtätsmusikdirektor in Rostock. Kretzschmars Konzerteinführungen bilden den Grundstock für seinen "Führer durch den Konzertsaal"

1887 bis 1904 Universitätsmusikdirektor in Leipzig. Direktor mehrerer bedeutender Chöre. Leiter der akademischen Konzerte.

1904 Ordinarius für Musikwissenschaft an der Universität Berlin.

1907 Leiter des Instituts für Kirchenmusik Berlin.

1909 Leiter der Hochschule für Musik Berlin.

1912 Vorsitzender der Musikgeschichtlichen Kommission.

Am 19. Januar 1923 erhält der Geheime Regierungsrat Prof. Dr. HERMANN KRETZSCHMAR in Berlin von der Stadt Olbernhau eine Glückwunschadresse zum 75. Geburtstag.

Am 10. Mai 1924 verstarb HERMANN KRETZSCHMAR im Krankenhaus in Berlin-Lichtenfelde.

Am 3. März 1936 wird für Prof. Dr. HERMANN KRETZSCHMAR auf der Kretzschmarhöhe am Schäfereiberg ein Gedenkstein geweiht.

Am 18. Oktober 1937 wird im das HERMANN-KRETZSCHMAR-DENKMAL im Rittergut geweiht. Damit ehrt die Stadt Olbernhau ein weiteres Mal ihren berühmten Sohn mit einem Gedenkstein und seinem Bildnis in Bronze.

Am 19. Januar 1998 ehrt die Stadt Olbernhau Prof. Dr. HERMANN KRETZSCHMAR zum 150. Geburtstag. An seinem Geburtshaus Markt 14, heute "Drei-Tannen-Apotheke", wird eine neue Gedenktafel angebracht. Im Olbernhauer Museum wurde eine Sonderausstellung gezeigt.