2.84 km

Denkmalkomplex "Saigerhütte Olbernhau - Grünthal"

Ein einzigartiges Zeitzeugnis des Hüttenwesens der Buntmetallurgie in der Welt aus dem Jahre 1537 ist die "Saigerhütte Olbernhau - Grünthal". Sie verdankt ihren Namen einem zur damaligen Zeit revolutionären Schmelzverfahren zur Entsilberung von Rohkupfer, dem Saigern. Über 20 historische
5772.61 km

Kupferhammer in der Saigerhütte Olbernhau

Im voll funktionsfähigen Hammerwerk erklärt der Hammerknecht die Geschichte dieser frühkapitalistischen Produktionsstätte und setzt den sechs Zentner (300 kg) schweren Breithammer in Gang. Er erklärt ausführlich und anschaulich den genauen Hergang des Saigerns. Das Saigern ist das schmelztechnische
2.84 km

Museum Saigerhütte - Zentrale Ausstellung

Der Denkmalkomplex Saigerhütte ist einer der bemerkenswertesten europäischen Standorte zur Geschichte des Hüttenwesens und untrennbar mit dem erzgebirgischen Silberbergbau verbunden. Anlässlich des 500. Geburtstages von Georgius Agricola öffnete 1994 auf Anregung von Dr. Hanns-Heinz Kasper eine
2.81 km

UNESCO-Welterbe-Projekt „Montanregion Erzgebirge“

Imagefilm: Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoří auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe Kurzfilm: Erzgebirgisch - Ein Lebensgefühl wird Weltkulturerbe 1. Am Welterbe-Projekt beteiligte Landkreise, Städte u. Gemeinden Insgesamt drei Landkreise sowie 33 Städte und Gemeinden haben seit Januar 2016
2.84 km

Treibehaus in der Saigerhütte

Das Treibehaus, eine Mehrzweckhalle, wurde nach umfangreicher Sanierung im Oktober 2012 wieder eröffnet und steht jetzt sowohl für städtische als auch privat und gewerblich genutzte Veranstaltungen zur Verfügung.
2.84 km

Arbeiterwohnhaus in der Saigerhütte

Das so genannte "Seiferthäusl", ein ehemaliges Arbeiterwohnhaus, ist Besuchern zugängig. Ein Raum ist mit Mobiliar eingerichtet, wie es Ende des 19. Jahrhunderts für Arbeiterhaushalte üblich war, so dass man mehr über die Lebensweise der Hüttenarbeiterfamilien in dieser zeit erfahren kann
2.74 km

Hüttenschule/ Zimmerhaus in der Saigerhütte

In der historischen Hüttenschule/ Zimmerhaus entstanden durch den Erzgebirgischen Verein für Arbeitsförderung e.V. unter anderem die Münzpräge, die Hüttentöpferei und der Hüttenladen mit Schautöpferei. Mit der Münzpräge wurde eine alte Tradition zu neuem Leben erweckt. In drei Prägeperioden wurden
2.84 km

Freianlage „Lange Hütte“ in der Saigerhütte

Die eigentliche, im Jahr 1562 neu errichtete Lange Hütte bildete das technologische und architektonische Zentrum der Saigerhütte. Das eingeschossige Gebäude hatte eine Länge von 36 m und eine Breite von 21 m. Über die Lage der einzelnen technischen Anlagen in der Langen Hütte und in den anderen
2.72 km

Walzgerüst in der Saigerhütte

Ein hohes Walzgerüst vor dem Neuhammer ist der letzte Sachzeuge der Eisenverarbeitung, die 1947 begann und bis 1991 das Profil des VEB Blechwalzwerk bestimmte. In Deutschland hielt die Walztechnik 1773 Einzug. Sie war kostengünstiger und brachte eine höhere Qualität. In Grünthal wurde 1847 das
2.72 km

Flöha- oder Doppelhammer in der Saigerhütte

Jenseits der Flöha gegenüber dem Neuhammer wurde 1604 der Flöhahammer errichtet. Seine Dimensionen übertrafen die beiden älteren Hammerwerke (Alt- und Neuhammer) beträchtlich. Durch Fahrlässigkeit der Hammerschmiede gab es im Flöhahammer 1630 und 1645 Brandschäden. 1779 wurde die Kapazität durch
2.78 km

Ringmauer um die Saigerhütte

Längs der Straße "An der Natzschung" sowie an der Rothenthaler Straße stehen noch Reste der alten Ringmauer. Sie wurde zwischen 1656 und 1694 als 1820 Ellen (ca. 1031 m) lange und 5 Ellen (ca. 2,83 m) hohe Mauer mit Schießscharten und Toren errichtet, nachdem die Anlagen der Saigerhütte im
2.86 km

Kohlhaus in der Saigerhütte

Östlich der Langen Hütte befanden sich ein großes und ein kleines Kohlhaus. In diesen Speichergebäuden wurden die großen bei den verschiedenen Hüttenprozessen benötigten Mengen Holzkohle trocken gelagert. Die Arbeiter erhielten ihr vom Kohlmesser zugeteiltes Brennholzdeputat. Die östlichen Mauern
2.97 km altes Zollhaus - später Schwefelbad

Zollhaus in der Saigerhütte

Vom oberen Tor führt die Straße weiter zum Grenzübergang. Dieser existiert erst seit der Gründung der Saigerhütte. Er war nötig für Kupfer- und vor allem Getreidetransporte aus Böhmen. 1553 erfolgte der Bau einer steinernen Brücke über die Natzschung, die seit 1459 als Grenze zwischen Sachsen und
2.28 km

Großhammer in der Saigerhütte

Als letztes Hammerwerk wurde 1732 der Großhammer etwa 400 m flussabwärts am Ufer der Flöha gebaut. Anlass dafür war die damals gute Konjunktur. Für den Meister wurde ein eigenes Wohnhaus und zusätzlich für die Bearbeitung von Eisen eine Eisenniederlage angebaut. Der Rückgang des Hüttenwerkes führte
2.82 km

Hüttenschmiede in der Saigerhütte

Neben den Hammerwerken gehörte zur Saigerhütte noch eine Hüttenschmiede. Sie steht an der Hüttenmauer hinter den Arbeiterwohnhäusern. In ihr wurde Eisengezeug für die Hütten- und Hammerwerke hergestellt und die Werkzeuge geschärft. Die Schmiede dürfte seit 1567/68 verpachtet gewesen sein. Im
2.76 km

Garhaus in der Saigerhütte

Außerhalb der Hüttenmauer steht das Garhaus. Es wurde nach 1560 durch die Familie Uthmann errichtet. damit wurde erstmals der Hüttenprozess zergliedert und das Garen in ein eigenes Gebäude verlagert. Der große Garherd besaß eine derartige Dimension, dass er einmalig im Hüttenwesen war und oft von
2.88 km

Brauhaus in der Saigerhütte

Das alte Brauhaus wurde von Faktor Heinze um 1580 aus dem kleinen Hammer umgebaut. Bereits bei Gründung war dem Besitzer das Recht auf Bierbrauen und Ausschank zugebilligt worden. Es wurde allerdings erst nach Rekonstruktion der Hüttenschänke 1586/87 wahrgenommen. Bis weit ins 19. Jahrhundert wurde
2.89 km

Försterhaus in der Saigerhütte

Gegenüber dem Oberen Tor (Osttor) befindet sich außerhalb der Hüttenmauer das 1610 erbaute Försterhaus. Von hier aus konnte der Förster den Floßplatz und die Meilerstätte kontrollieren, die sich gegenüber des Kupferhammers auf böhmischer Seite befanden. Auf der Natzschung wurde ein Teil des Holzes