Die Hüttenmühle entstand bereits mit der Gründung der Saigerhütte. Sie war für die Versorgung der Hüttenleute von großer Bedeutung, denn im Umkreis gab es keine Möglichkeit, sich mit Brot, Backwaren und Mehl zu versorgen. Die Mühle hatte "drei gangbare Mahlgänge mit Laufsteinen".

Die Mühle war von Anfang an verpachtet. Das Getreide wurde zumeist aus dem Niederland und in Böhmen eingekauft.

1817 wurde aus der Pachtung eine Erbpacht und 1842 wurde der damalige Erbpächter Eigentümer der Mühle.

1882 endete das Mahlen. Die Mühle wurde zum Holzverarbeitungsbetrieb, bis sie wenige Jahre später die Firma "Sächsische Kupfer- und Messingwerke F. A. Lange" erwarb.

Bis Ende 2017 hatte ein Café mit Pension im Gebäude seinen Platz.