Jenseits der Flöha gegenüber dem Neuhammer wurde 1604 der Flöhahammer errichtet. Seine Dimensionen übertrafen die beiden älteren Hammerwerke (Alt- und Neuhammer) beträchtlich.

Durch Fahrlässigkeit der Hammerschmiede gab es im Flöhahammer 1630 und 1645 Brandschäden.

1779 wurde die Kapazität durch den Einbau eines Doppelhammers vergrößert. Drei Breithämmer und ein Teufhammer verarbeiteten das Garkupfer zu Kesseln und Blechen mittlerer Größe.

1865/66 wurde eine Raffinierhütte angebaut. Nach mehrfachen Erweiterungs- und Umbauten wurde das Werk Opfer der Weltwirtschaftskrise. Aus ihm entstand eine Kulturhalle.