Erzgebirgische Sagentour "Der Hüttenmatths" von Olbernhau

Route

Tips und Hinweise

Die Sage vom Hüttenmatths ist nicht nur in Olbernhau bekannt. Das Ende der Geschichte, dass ein schwarzer Hund dem Wanderer auf den Rücken springt, um sich ein Stück des Weges tragen zu lassen, ist uralt und wurde von Generation zu Generation weiter getragen. Hannes Schaller aus Rothenthal hat sich dieser Geschichte erneut angenommen. Er wandelte die alte Sage vom Hammerverwalter Matthes der einen Pakt mit dem Teufel schloss, in die Versform um. Das Besondere, er hat die Geschichte erstmals mit vielen selbstgemalten und detailreichen Bildern versehen und somit ein Werk geschaffen, dass seines Gleichen sucht. Der Saigerhüttenverein Olbernhau-Grünthal e.V. ist von Bildern und Geschichte derart begeistert und beeindruckt, dass die Idee entstand die Geschichte und Bilder in einem Buch herauszugeben und einer Vielzahl von Lesern zugängig zu machen. Das Buch „Der Hüttenmatths“ mit Text und Bildern von Hannes Schaller und herausgegeben vom Saigerhüttenverein Olbernhau-Grünthal e.V. ist  in den Olbernhauer Buchhandlungen, der Tourist-Information Olbernhau und im Hüttenladen des Saigerhüttengeländes erhältlich.

Der Tourismusverein Olbernhau e.V. hat nun die Idee aufgegriffen und möchte entlang der historischen Schauplätzen dieser Sage einen Erlebnispfad errichten. Dabei sollen Skulpturen aus den unterschiedlichsten Materialien - wie Holz, Metall, Schiefer oder Stein - entlang dieses Pfades aufgestellt werden, um auch in der Natur diese Sage vom Hüttenmatths erlebbar zu machen. 

Dabei hofft der Verein auch auf die Unterstützung von Unternehmen und weiteren Vereinen, welche sich mit Aktionen sowie materieller und finanzieller Unterstützung an der Umsetzung beteiligen. 

Der Startschuss für den Erlebnispfad wird es zum 23. Olbernhauer Herbstfest geben, wenn der Kettensägenkünstler Marcus Baumgart aus Voigtsdorf eine zweite Skulptur erschaffen wird. Die Erste gibt es übrigens schon, denn seit einigen Jahren steht der Hüttenmatths als schwarzer Hund mit leuchtend roten Augen am Eingang der "Langen Hütte". Eine Gemeinschaftsarbeit von Europäischen Schmieden, welche im Rahmen eines Schmiedetreffens in Olbernhau dieses Kunstwerk erschufen.

In Anlehnung an die Sage vom Hüttenmatths soll ein Rundweg mit Stationen entstehen, der sich auf die Orte der Sage bezieht. Von der "Langen Hütte" in der Saigerhütte Olbernhau-Grünthal geht es zum Kupferhammer, weiter zum "Eingang in den Hüttengrund" hinauf in den Wald zwischen Hüttengrund und dem "Kaltem Kober" weiter zur Kreuzung "Hand" und über den "Tiefen Graben" zurück nach Grünthal. Entlang der historischen Schauplätzen dieser Sage sollen Skulpturen aus den unterschiedlichsten Materialien - wie Holz, Metall, Schiefer oder Stein - entlang dieses Pfades aufgestellt werden, welche diese Sage vom Hüttenmatths lebendig werden lassen. 
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Routendaten

Schwierigkeitsgrad: 
leicht
Dauer: 
1h 23min bei 5 km/h
0h 17min bei 25 km/h
0h 8min bei 50 km/h
Länge: 
6.95 km
Höchster Punkt: 
684 m
Tiefster Punkt: 
467 m
Gesamtanstieg: 
235 m
Gesamtabstieg: 
235 m