Der Rittergutsbesitzer OEHMICHEN erhält 1681 die Konzession zur Anlegung einer Rohrschmiede.

Im Jahr 1703 bildeten sich die Zünfte der Schlosser und Büchsenmacher sowie der Tischler und Schäfter. Die Handwerker wurden aus Suhl (Thüringen) und Bayern angeworben.  In der Blütezeit gab es 5 Rohrschmieden und 20 Büchsenmachermeister.

Es wurden Gewehre, Pistolen und Bajonette handwerksmäßig gefertigt. 1708 wurden 12.ooo Gewehre für die sächsische Armee angefertigt..

1815 kam Suhl zu Preußen und Olbernhau blieb die einzige Gewehrmanufaktur in Sachsen. Die Handwerksmeister wehrten sich gegen die Umwandlung der Manufaktur zu einem Industriebetrieb. Sie hielten zu lange am alten Innungssystem fest. Die Folge war 1857 der Konkurs des Betriebes.