Das Museum Olbernhau zeigt vom 29.06.2018 bis 31.10.2018 eine Sonderausstellung zu Trauer- und Beerdigungsbräuchen des 17. bis 20. Jahrhunderts.

Heute muss man auf dem Lande nach Traditionen suchen, um vergangenes noch aufzuspüren. Zum Beispiel gab es in den Bauernhäusern noch bis ins 19. Jh. Totenbretter, auf welche der Verstorbene gelegt und aufgebahrt wurde. Nachbarn und Freunde hielten die Totenwache. Das Zimmer war geschmückt und Spiegel und andere glänzende Gegenstände wurden zugehangen.

Zu sehen sind unter anderem Trauerkarten von früher, Anzeigen, Taschentücher, Kunstblumen, Bilder, Fotos, Soldatenbild eines Gefallenen und andere Gegenstände des Totengedenkens.