Testpflicht für Grenzpendler ab 18.01.2021 einmal wöchentlich

Für Einreisende aus ausländischen Risikogebieten (gemäß Robert Koch-Institut) besteht die Pflicht zur häuslichen Absonderung die Pflicht zur unverzüglichen Vorlage eines Testergebnisses beim zuständigen Gesundheitsamt. Der Test darf bei der Einreise nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Er kann auch bei der Einreise abgenommen werden oder, wenn das nicht möglich ist, bis zu 48 Stunden nach der Einreise nachgeholt werden. Die Testung aller Einreisenden aus ausländischen Risikogebieten soll dabei helfen, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbinden. Die Kosten für die Testung sind von den Einreisenden selbst zu tragen. Die Testpflicht kann durch einen PCR-Test oder durch einen Antigen-Schnelltest erfüllt werden. Bereits in Tschechien oder Polen durchgeführte Tests werden in Deutschland anerkannt.

Grenzpendler und Grenzgänger, d.h. alle Personen, die aus Sachsen in die Nachbarländer oder umgekehrt einreisen, um zu arbeiten, einer Ausbildung nachzugehen oder um zu studieren, müssen sich ab dem 18. Januar 2021 regelmäßig und auf eigene Kosten (z.B. durch den Arbeitgeber) einmal wöchentlich testen lassen.

 

Seit dem 8. November 2020 müssen Sie sich vor der Einreise nach Deutschland digital anmelden, wenn Sie sich bis zu zehn Tage davor in einem internationalen Risikogebiet aufgehalten haben.

Das sächsische Sozialministerium hat die Ausnahmeregelung für den »Kleinen Grenzverkehr« zum Einkaufen oder Tanken ab 17.11.2020 ausgesetzt.