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In der ehemals in sich geschlossenen Industriegemeinde mit Anfängen eines Sozialsystems sind heute 22 Bauten erhalten, umgeben von den Resten einer wehrhaften Mauer. Der Besucher erhält einen Einblick in die Technik, Geschichte und historisch-soziale Struktur eines Jahrhunderte alten metallurgischen Betriebes.
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Freizeit in historischer Umgebung |
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In der Hüttenschule oder in der Spinnstube in einem Arbeiterwohnhaus können Sie vielfältige traditionelle Handwerkskunst erleben.
Souvenirs erzgebirgischer Volkskunst, Geschenkartikel und Töpferwaren kaufen Sie im Hüttenladen mit Schautöpferei in der Hüttenschule/ Zimmerhaus. Hier erleben Sie traditionelles Handwerk ebenfalls hautnah. In der Hüttengalerie im oberen Geschoss des Gebäudes werden wechselnde Ausstellungen gezeigt.
Im Fachgeschäft "Monikas Raumschmuck" im Haus der ehemaligen "Alten Faktorei" erleben Besucher traditionelle Handwerkskunst. Der Gast kann zuschauen, wie die begehrten Volkskunstartikel - zum Beispiel erzgebirgische Lichterhäuser, Schwibbögen und Räuchermänner - entstehen und sie als Souvenir erwerben.
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Schauvorführungen im Drehen, Klöppeln, Glasgravieren und Weben finden in der Schauwerkstatt im Herrenhaus statt (nur auf Anmeldung).
 In einem historischen Fachwerkgebäude vor dem Westtor der Saigerhütte finden Sie die Olbernhauer
Wachskunst mit einer großen Vielfalt an handgestalteten Wachsobjekten.
Für Übernachtung und Gastronomie mit erzgebirgischer Herzlichkeit sorgt das Hotel Saigerhütte, das aus den Fachwerkbauten Hüttenschänke und Haus des Anrichters besteht.
Sportliche Betätigungsmöglichkeiten finden Sie außerdem in der Bowlingbahn mit Gaststätte im ehemaligen Kohlhaus mit Bowling - Schießanlage und Bierbörse.
Auch ein Besuch im Cafe "Hüttenmühle" bietet sich an.
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Weitere Einrichtungen in der Nähe des Denkmalkomplexes "Saigerhütte" |
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 Die Siebental GmbH vor dem Westtor der Saigerhütte bietet Glasdesign in außergewöhnlicher Form an - eine Geschenkidee der besonderen Art. Hier findet der Besucher formvollendete Glaskunst in den vielfältigsten Variationen.
Ebenfalls vor dem Westtor der Saigerhütte ist die Erzgebirgische Zierkerzenmanufaktur "Kerzenwelt" in einem historischen Fachwerkhaus untergebracht. Handgestaltete Wachsobjekte und eine Vielfalt an Kerzen können dort erworben werden.
Die Drechslerei Stephani in der Grünthaler Straße 154a steht für Gemütlichkeit und Traditionspflege. Mit viel Leidenschaft zum Handwerk entsteht eine Vielzahl von originellen Holzfiguren. Schauvorführungen an der historischen Linksdrehbank und Werkstattbesichtigungen sind möglich.
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Weitere Freizeitangebote in der "Saigerhütte" |
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Für Kindergruppen:
In der Spiel- und Erlebniswelt Stockhausen - Das lebendige Spielzeugland - werden Spielträume wahr. 1.100 qm Spielfläche mit überdimensioniertem, aber auch traditionellem Holzspielzeug, laden zum wetterunabhängigen Spielspaß ein. Kinder können hier ihrer Fantasie und Abenteuerlust freien Lauf lassen.
Der Hüttenteich mit Heimat- und Naturlehrpfad lädt zum Erkunden, Verweilen und Entspannen ein.
Grenzübergang zu Tschechien:
Direkt am Saigerhüttenareal befindet sich ein Fußgängerüberweg zur Tschechischen Republik. Ein gültiger Ausweis ist erforderlich.
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Zentrale Ausstellung im Museum Saigerhütte Olbernhau |
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Anlässlich des 500. Geburtstages von Georgius Agricola wurde 1994 auf Anregung von Dr. Hanns-Heinz Kasper im ehemaligen Kupferwarenlager eine Ausstellung zur Geschichte der Saigerhütte eröffnet. Anhand von Abbildungen, Modellen und an einem "Probiertisch" wird das Saigerverfahren anschaulich dargestellt.
Aus dem Aktenbestand, der über die Produktion und Ökonomie, aber auch über die Arbeits- und Lebensverhältnisse Aufschluss gibt, sind einige Dokumente in Kopie ausgestellt. Dazu gehören unter anderem der Gesellschaftsvertrag zwischen Hans Leonhard und Conrad Weber aus Nürnberg über den gemeinsamen Betrieb der Saigerhütte von 1538, eine Seite aus einem Rechnungsbuch der Saigerhütte von 1595 und die "Chronik der Schule zu Saigerhütte Grünthai, angelegt von Karl August Drechsel anno 1833".
Zu bestaunen ist auch das restaurierte Uhrwerk der Hüttenschänke, hergestellt um 1900 von der Turmuhrenfabrik Bernhard Zachariä Leipzig.
Seit dem 18. Jahrhundert galt für die Belegschaft auch das Uniformreglement des sächsischen Bergstaates. Die Saigerhüttenarbeiter trugen spezielle Trachten, wie sie auf einem Gemälde von Krause-Kiederling dargestellt sind.
Das Prunkstück der Knappschaft, der silberne Saigerhüttenpokal, vom Freiberger Goldschmied David Winckler 1625 gefertigt, gehört heute zu den Schätzen der Sammlung des Grünen Gewölbes in Dresden.
Während das Silber an die Staatliche Münze bzw. an die Bergämter abzuliefern war, wurde das Garkupfer fast vollständig weiterverarbeitet. Anfangs waren es Halbfabrikate, wie Bleche, Stangen und Drähte, später Kupferwaren. In Vitrinen werden Erzeugnisse des Betriebes vorgestellt.
Die schwere Arbeit der Hüttenleute wird in einigen Schnitzarbeiten verdeutlicht, unter anderem dem Modell einer Feinblechwalzenstraße um 1960 und der Holzskulptur eines Walzwerkers von Heinrich Schneider (1937).
Fachliteratur zur Thematik kann im Informationsbüro des Museums erworben werden.
Ergänzend zu dieser Ausstellung zeigt die IG "Bergbau und Mineralien Olbernhau und Umgebung e. V." einige Exponate zum Bergbau und stellt historische Zünfte vor.
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Nutzen Sie auch bei uns die Vorteile der Erzgebirgs-Card: |
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Inhaber einer Erzbgebirgs-Card erhalten kostenlos eine fachkundige Führung im Kupferhammer.
Verkaufs- und Akzeptanzstelle im Saigerhüttenareal:
Stockhausen - Das lebendige Spielzeugland
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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 Der Denkmalkomplex Saigerhütte ist einer der bemerkenswertesten europäischen Standorte zur Geschichte des Hüttenwesens und untrennbar mit dem erzgebirgischen Silberbergbau verbunden.
Aus diesem Grunde ist die Stadt Olbernhau auch Gründungsmitglied und Mitglied im
"Ring Europäischer Schmiedestädte". |
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Wir unterstützen die Initiative AgrarKulturerbe, hinter der die Gesellschaft für Agrargeschichte e.V., der wichtigste landwirtschaftsgeschichtliche Verein Deutschlands steht. Auf der Homepage des Vereins www.agrarkulturerbe.de erfahren Sie mehr über dessen Arbeit.
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Um viele Menschen für den Denkmalschutz in unserem Land aufmerksam zu machen und zur Mithlife zu gewinnen, machen wir Sie an dieser Stelle auf die Internetseiten der Deutschen Stiftung Denkmalschtuz aufmerksam:
www.denkmalschutz.de und www.monumente-online.de
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Deutschlands Museen - Das Buch des deutschen Online-Museumsportals "www.museum.de" tagaktuell zum Download
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