Saigerhütte

Museum Olbernhau


Museum Olbernhau

Trägerschaft: Stadtverwaltung Olbernhau

Öffnungszeiten des Museums:
Dienstag bis Samstag       10.30 - 16.30 Uhr
So und an Feiertagen        12.00 - 16.30 Uhr
letzter Einlass:  16.00 Uhr

Ostermontag und Pfingstmontag: geöffnet
24./ 25./ 31. Dezember: geschlossen

Museum Olbernhau
Markt 7 / Postfach 1121
09526 Olbernhau

Tel.: 037360 - 72180
Fax: 037360 - 79521
www.museum-olbernhau.de
museum-olbernhau@freenet.de

Sonderausstellung vom 22.11.2011 bis 26.02.2012 (zu den Öffnungszeiten):
"Kreativ in der Freizeit - selbstgebasteltes Spielzeug"

       
 

Nach dem 2. Weltkrieg wurde für den Bau eines Heimatmuseums ein total verfallener Gebäudeteil des ehemaligen Rittergutes ausgewählt.
Unermüdlich und unentgeltlich arbeiteten die Natur- und Heimatfreunde, die Schnitzer und Klöpplerinnen nach Feierabend, so dass am 13.Juli 1957 das "Haus der Heimat" als Museum, wenn auch zunächst in bescheidener Form, eröffnet werden konnte.
Viele Exponate aus der 1902 gegründeten Alter-tümersammlung fanden hier einen neuen Platz.
In unserer ständigen Ausstellung berichten wir  

  Museum und Kirche
 

Museum Olbernhau
Ihnen, soweit es unsere derzeitigen Kenntnisse gestatten, von der Besiedlungsgeschichte unserer Umgebung. Beweis dafür sind u.a. zufällige Scherbenfunde und Reste von Waldglashütten. Wir geben einen Überblick über Berufe und Gewerke, die sich auf Grund natürlicher Bedingungen im Tal der Flöha

sesshaft machten, wie Köhlerei und Flößerei.
Eine Bauernstube um 1800 vermittelt einen Einblick in die Lebensweise und das Brauchtum hier ansässiger Menschen.
Bereits in der Holzordnung des Kurfürsten August von 1560 lesen wir
"... von allerlei Handwerckleuth, auf welche Holz zu Kandeln, schüsseln, teller, schöffel, truhen, schauffeln, brechen, rollen, siebe, wasserkannen und dergleichen hölzern gefäß machen ..."
Das dürfte der Beleg für den Beginn einer gewerblichen Holznutzung, Be- und Verarbeitung gewesen sein.

Um 1700 betrieben bereits zwei Olbernhauer Familien Zinngießerei. Nun können Sie sich an der Vielfalt schönen Zinngeschirrs erfreuen.


Besondere Bedeutung erlangte die Olbernhauer Gewehrmanufaktur, die über 150 Jahre lang als Hauptlieferant und Waffenschmiede der sächsischen Armee galt. 1857 ging sie in Konkurs, weil sich die Zunftmeister weigerten, auf industrielle Großproduktion umzusteigen. Eine Jagdflinte und ein Schützengewehr mit Olbernhauer Meisterzeichen können wir unseren Besuchern in einer Wandvitrine zeigen.
Nach dem Niedergang der Gewehrmanufaktur entwickelte sich verstärkt das Spielzeugverlagswesen in Olbernhau, das neben Grün hainichen zum Zentrum des Handels mit Holz- und Spielwaren wurde.
Unter anderem sehen Sie ein handgezeichnetes und -koloriertes Musterbuch des Olbernhauer Verlegers Grundmann. In unserem "Kunstgang" dokumentieren wir die Entwicklung des Olbernhauer Stadtwappens.

Museum Wir ehren das Andenken an den großen Sohn der Stadt Olbernhau, Deutschlands Meister der Musikwissenschaft, Herrmann Kretzschmar (1848 - 1924). Eine Reihe hervorragender, ortsbezogener Bilder, Aquarelle und Ölgemälde stellen den Maler Max Krause-Kiederling vor, der 1892 in Graudenz geboren, durch Kriegswirren nach Olbernhau umgesiedelt wurde und hier im Jahre 1962 verstarb.


Das Herz des Museums ist der Volkskunstsaal.

Dieser Raum erregt in hohem Maße die Bewunderung der Besucher aus nah und fern. Pyramide
Die 3,20 m hohe Pyramide mit ihren geschnitzten Figuren, die Schwibbögen an den Fenstern oder das Ulmer Münster, eine Laubsägenarbeit aus 3000 Einzelteilen, in 12-jähriger Arbeit gefertigt, fallen den Besucher sofort ins Auge. Die Fülle kleiner, meisterlicher Schnitzarbeiten, ausschließlich Feierabend-kunst, erschließt sich dem Besucher erst bei näherer, intensiver Betrachtung.
Alle diese Arbeiten sind Zeugnis der tiefen Heimatliebe und -verbundenheit ihrer Schöpfer.
Im Dachgeschoss können sich die großen und kleinen Besucher des Museums an mechanischen Bergen erfreuen.

Erzgebirgslandschaft im Sommer und Winter, betriebsfähige Bergwerke und ein Rummelplatz mit Achterbahn, Riesenrad, Reitschule und Buden können durch Kopfdruck in Bewegung gesetzt werden.

Volkskunstsaal Die Natur- kunde- abteilung befindet sich im Erd- geschoss, in einem Raum mit schönem Kreuzgewölbe und wohlgeformten Säulen. Hier werden ökologische Zusammenhänge und Biotope lebensnah und anschaulich für unsere Besucher dargestellt.
Der Stadtrat beschloss am 01.05.2004 die Umbenennung in "Museum Olbernhau".
Volkskunstsaal

 
 

Eintrittspreise

 

Für Inhaber der Erzgebirgscard ist der Eintritt frei!

Erzgebirgscard - Mit dieser Karte ist der Eintritt frei

Museum Olbernhau

pro Person

Gruppe

Erwachsene

3,00 Euro

 

Kinder (6 - 16 Jahre), Azubis, Studenten

2,00 Euro

 

Familienkarte (2 Erwachsene, ab 1 Kind)

 

7,00 Euro

Kindergruppen (Kiga, Hort, Schule)

1,00 Euro

 

Gruppe ab 10 Personen

2,00 Euro

ab 20,00 Euro

für Fotografieren

1,00 Euro

 



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